fast den ganzen April war ich in Griechenland unterwegs. "Und, wie war die Stimmung? Habt Ihr etwas von der Krise gemerkt? Hat man Euch nachgetragen, dass Ihr Deutsche seid?" Das sind die häufigsten Fragen, die meinen Mitreisenden und mir nun immer wieder gestellt werden. Mit genau diesen Fragen hatte ich mich vor der Reise immer wieder beschäftigt und ich muss zugeben, dass ich mich mit weit weniger Vorfreude auf den Weg machte als bisher. Die Antwort: Noch nie sind wir so freundlich aufgenommen worden! Die Griechen sehen es als Zeichen der Solidarität und Freundschaft, wenn wir kommen. In ihren Augen sind derzeit nur die echten Freunde Griechenlands dort.
Aber die Grundstimmung ist depressiv, die Lage scheint hoffnungslos, die Wirtschaftskraft schrumpft, das Einkommen sinkt, die Arbeitslosigkeit steigt, Betriebe und Läden machen dicht, Tankstellen schließen, Fähren verkehren seltener, Hotels stehen leer. Fazit: Was wir tun können, ist hinzureisen, denn die Landschaft ist traumhaft schön, die Küche gut und die Menschen trotz ihrer Sorgen und Nöte von einer Freundlichkeit und Herzlichkeit, die überwältigend ist.
Fernbus Freiburg – Friedrichshafen - München 3 - 4 x täglich Am vergangenen Freitag sind die ersten Fernbusse von Freiburg via Friedrichshafen nach München gestartet - und umgekehrt. Täglich verkehren drei Busse, am Wochenende sind es sogar vier Direktverbindungen zwischen Schwarzwald- und Bayernmetropole. Betrieben wird die Linie von MeinFernbus.de, gefahren wird sie von den Unternehmen Petram aus München, Hummel aus Kirchzarten und Avanti aus Freiburg. Was in den meisten Ländern dieser Erde selbstverständlich ist, nämlich ein regelmäßiger Fernlinien-Busverkehr zwischen Städten und Regionen eines Landes, wurde hierzulande fast 80 Jahre lang erfolgreich verhindert – aufgrund eines Gesetzes aus dem Jahre 1934, welches das Monopol der Reichsbahn und ihrer Nachfolgerinnen in Deutschland im Fernverkehr sicherte. Zwischen Freiburg und München mit Zwischenhalt in Friedrichshafen ist das nun Vergangenheit, Weitere Strecken sind geplant.
Die Nachfrage ist riesig. Alle Zeiten, Preise, Angebote sowie weitere Informationen bei www.meinfernbus.de
Heimatkunde - Tagesfahrten Nicht nur Friedrichshafen und München sind schöne Ziele, auch Zürich, Luzern, Bern, Genf, Lausanne, Metz, Locarno/Ascona, Lugano, Montreux, Mailand und Lyon bieten wir als Tagesfahrten an. Außerdem kommen ab Juni Tageswanderungen in der Schweiz dazu, ebenso im Elsaß und Schwarzwald. Studien-Tagestouren
führen nach Ronchamp und nach Guebwiller, reine Bus- Tages- und Halbtagesfahrten in die Schweiz und ins Elsaß. Lasst Euch überraschen: Hier die Übersicht.
In der nächsten "Reiselektüre", dem Magazin von Avanti, sind diese Touren ebenfalls beschrieben. Es erscheint in etwa zwei Wochen. Wer zu den Beziehern unseres Reiseprogramms zählt, bekommt es zugeschickt, wer noch noch nicht Kunde ist, soll sich bitte melden, damit wir sie/ihn in unseren Verteiler aufnehmen. Das Heft gibt es selbstverständlich ab Mitte Mai auch in unserem Büro und in unseren Bussen.
Busweltreise Bereits 30% der Plätze auf der Busweltreise sind belegt. Das Ziel: Die Traumstraßen der Welt mit viel Muße und ohne Stress zu "erfahren", Seidenstraße und Panamericana. Wer mitkommen möchte, braucht eine Menge Zeit, nicht zu wenig Geld, viel Neugierde, große Abenteuerlust, gute Gesundheit, hohe Belastbarkeit, keine Berührungsängste, Begeisterungsfähigkeit, ein gewisses Maß an Menschen- und Selbsterkenntnis und sollte frei sein von Vorurteilen. Eine der Belohnungen: eine Erfahrung, von der man noch in vielen Jahren zehren und erzählen wird! Alle Informationen zu diesem noch nie da gewesenen Abenteuer finden Sie hier.
Einen schönen Frühling wünschen
Hans-Peter Christoph
und das Team von Avanti
Avanti-Rundbrief März 2012
Liebe Leute,
Sonne, Palmen, Barcelona, Strand, Wanderungen, Montserrat, blühende Mandelbäume, reife Zitronen, duftende Macchia ... So sah es für uns vergangene Woche in Sitges/Katalonien aus. Das nächste Mal fahren wir vom 25. bis 31.3. dort hin, also genau richtig, um den Resturlaub angenehm zu verbringen. Christian Seel wird diese Reise begleiten.
Ebenfalls gut für Resturlauber oder Ferienbeginner ist Italien, denn vom 24.3. bis 1.4. gibt es eine Reise an die schönste Küste Italiens, an die Amalfiküste, auf die Halbinsel von Sorrent und nach Capri mit Alexander de Beauclair. Wäre echt schade, den Frühling im Süden zu verpassen.
London, Prag, Paris, Mailand, Freiburgs Partnerstadt Padua, die Peloponneshalbinsel und Roses an der Costa Brava stehen zwischen dem 1. und 14. April in unserem Kalender. In dieser Zeit sind OSTERFERIEN! Endlich. Nach den Osterferien fährt Alain Lamy nach Südfrankreich und auf die Insel Jersey, Michael Rudolf zwei Mal in die Cinque Terre, Stefan Reif nach Roses und ich ins Burgund.
Im April beginnt auch die "Heimatkunde", das sind Tagesfahrten in die nähere und weitere Umgebung von Freiburg, so zum Beispiel nach Luzern (3. + 10.4.), Bern (12.4.), Zürich (13.4.) und am 18.4. nach Metz zum Centre Pompidou. Auch den ganzen Mai über bieten wir diese Tagesfahrten an, ab Juni beginnt auch die Zeit der Tageswanderungen in der Schweiz, den Vogesen und im Schwarzwald. Das Programm der Tageswanderungen von Juni bis Oktober erscheint im Mai.
Am Freitag ist wieder Zusammenkunft der Avanti-Freunde, der Wiederholungs- und Ersttäter und derjenigen, die einfach vorbeischauen. Wie gewohnt ab 20 Uhr im "Paradies" in Freiburg im Pavillon in der Nähe der Uniklinik.
Einen schönen Frühling und herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti-Newsletter Februar 2012
Liebe Leute,
trotz Kälteeinbruch - oder gerade deswegen: Wer seinen Resturlaub in den kommenden Wochen zu nehmen hat und etwas Sonne und Wärme tanken möchte, könnte mit nach Marokko kommen, nach Sorrent und an die Amalfiküste - oder nach Sitges/Barcelona. Auch die Reisen zum Karneval in Venedig, der zeitgleich zu unserer Fastnacht stattfindet, sind noch nicht alle komplett ausgebucht. Der Frühling naht - im Süden doch etwas schneller als bei uns.
Ab 1. April sind Osterferien: Noch zum Frühbucherpreise gibt es die Städtereisen nach Rom, London, Paris, Prag, Mailand und Padua. Ebenfalls in den Osterferien fahren wir nach Griechenland. Durch blühende Zitrusplantangen und durch die Vouraikos-Schlucht wandern wir hoch zum Kloster Mega Spilaion; wir wandern im Bergland von Arkadien, zu den Traumstränden Messeniens, besichtigen Mykene und Olympia. Eine etwas kürzere Reise an Ostern führt nach Nordkatalonien und in den Naturpark Cap de Creus am Mittelmeer. In den Osterferien beginnt auch die Saison mit unseren eintägigen Reisen nach Zürich, Luzern, Bern, Metz, Locarno und Ascona, Montreux, Lugano, Lausanne und Genf.
Vom 3. - 5. Februar findet in Freiburg wieder das große Vortragsfestival "Mundologia" in Freiburg statt.
Wir sind dort wieder mit einem Stand vertreten und beantworten Fragen zum großen Abenteuer des kommenden Jahres, mit dem Bus die Traumstraßen der Welt zu befahren, die Seidenstraße und die Panamericana. Intensiver und mit direkterem Kontakt zu Ländern und Leuten in der Sicherheit der Gruppe lässt sich kaum reisen. Erste Informationen für die Busweltreise "Seidenstraße und Panamericana – Mythos und Abenteuer 2013" zum Download gibt es auch hier. Die Details sind in etwa vier Wochen online.
Das langsame, erdgebundene Fortkommen schenkt Zeit zum Aufnehmen, darüber Nachdenken und Verarbeiten der visuellen Eindrücke, die beim Überfliegen eines Kontinents gar nicht erst entstehen. Wir wollen keine "Zeit sparen", im Gegenteil, wir freuen uns, das alles mitzubekommen. Gerade in der sinnlichen, langsamen Fortbewegung liegt das Geheimnis des Reisens. Mit dieser Ansicht stehen wir nicht mehr alleine: Auch Studiosus hat sich unser Konzept zum Vorbild genommen und bietet nun ebenfalls Reisen im "rollenden Wohnzimmer" an. Der Begriff "rollendes Wohnzimmer", der von unseren ersten Chinareisenden geprägt wurde, wird damit für ein breiteres Publikum zum Synonym für entschleunigtes Reisen im komfortablen Bus. Schön, dass diese Reiseform mehr Anhänger zu finden beginnt.
Damit sind wir bei den treuen Mitreisenden, vielfachen Wiederholungstätern und unseren Fans: Das Treffen der Freundinnen und Freunde von Avanti und aller, die es noch werden wollen, findet am kommenden Freitag, den 3.2. wieder statt. Wie gewohnt ab 20 Uhr im "Paradies" in Freiburg im Pavillon in der Nähe der Uniklinik. Wir freuen uns auf Euch – dort, auf der Mundologia und bei unseren Reisen!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti-Newsletter Januar 2012
Liebe Leute,
Ihnen und Euch allen wünschen wir ein gutes neues Jahr - vor allem aber Gesundheit!
Bei uns hier in Andalusien hat 2012 sehr gut begonnen: Wir haben die ganze Zeit unseres Aufenthaltes sagenhaft sonniges Frühlingswetter mit Temperaturen zwischen 15 und mittags sogar bis zu 25 Grad - genau so, wie wir es uns immer erhoffen für die Weihnachtsferien. Nach einer netten Silvesterfeier waren wir am 1. Januar in Otivar im Hinterland der Küste und haben - wie es in diesen 18 Jahren, die wir hierherkommen, zur Tradition geworden ist - wunderbar langsam geschmorte Lammschultern und Hühner mit Bratäpfeln zu uns genommen. Im Freien natürlich, draußen auf der Terrasse mit wunderbarem Blick auf die Sierra. In der Abenddämmerung waren wir anschließend noch ganz oben auf 1200 m Höhe und haben nach Afrika hinüber gesehen.
Bald ruft aber wieder der Alltag - für uns ist das zunächst die CMT, die große Touristikmesse in Stuttgart, auf der wir wieder mit einem Bus und dem neuen Reiseprogramm präsent sind. Und danach steht uns ja schon die Fastnacht ins Haus: mit Reisen nach Venedig, nach Sitges/Barcelona, und im März auch schon wieder nach Marokko oder hierher nach, Andalusien. UNSER Alltag eben - bitte, ich klage NICHT, im Gegenteil, ich freue mich auch schon darauf, im April nach Griechenland zu kommen! Alain freut sich auf Marokko und Jersey, Michael auf die Cinque Terre, Alexander auf Amalfi - es wird Zeit, dass die Saison wieder beginnt!
Herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti-Newsletter Dezember 2011
Liebe Leute,
während Alain mit einer Gruppe Abenteuerlustiger durch das Atlasgebirge und hinunter in das südliche Marokko fährt, halte ich mich derzeit mit einer Gruppe in Tavira auf, einer malerischen Kleinstadt an der östlichen Algarve im südlichen Portugal. Die Tagestemperaturen bewegen sich zwischen 20 und 25 Grad, die schräg stehende Wintersonne taucht alles in ein warmes, mildes Licht, der Himmel ist so postkartenblau wie der Atlantik, dessen Wellen erst drüben an der Küste von Amerika wieder Einhalt geboten wird.
Wir kommen ins Naturschutzgebiet der Ria Formosa, wandern entlang menschenleerer Sandstrände, besichtigen interessante Orte, kaufen die Markthallen leer, picknicken an einem schönen Plätzchen in der Sonne oder gehen wunderbar essen. Im November nächsten Jahres kommen wir wieder hier her.
Freuen Sie sich aufs neue Avanti-Programm, wir schicken es noch vor Weihnachten zu. Wer es bis dahin nicht erwarten kann, schaut nun ins Netz und findet darin vielleicht sogar ein passendes Geschenk.
Ihnen/Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr!
Viele Grüße aus Portugal
Hans-Peter Christoph
Avanti-Newsletter November 2011- Avanti: Alle Reisen 2012 sind online!
Liebe Leute,
in den Weihnachtsferien 1977 war ich zum ersten Mal dort. Mit zwei Freunden, wir standen kurz vor dem Abitur und wollten in den Ferien etwas erleben. Schließlich waren wir schon erwachsen! Und es musste dorthin gehen, wo wir uns etwas Wärme, Sonne und Abenteuer versprachen. Meine rote Ente und ihre 23 PS brachten uns zuverlässig in den Süden. Nach Marseille!
Was für ein Traum für uns Gymnasiasten vom Land, in eine Weltstadt zu kommen. Ans Mittelmeer, und außerdem in eine Hafenstadt, die einen dermaßen schlechten und gefährlichen Ruf hatte, dass mir ganz schwindelig war vor Reiz, dort einmal zu sein. Das gleißende Licht der Mittagssonne, der Geruch von Meerwasser, das Blau des Himmels, das Ocker, Beige, Hell- und Dunkelgrau der Häuser, die erste Baguette mit Thun, Olive und Tomate meines Lebens, der Fisch an den Verkaufsständen unten bei den Kuttern, die schwarzen Gitanes, der bittere Kaffee und die Verheißung eines Pastis, den wir am Tresen kippten: Mit 19 waren wir echte Männer in den schäbigen Bars der dunklen Gassen abseits der Canebierre, der Hauptstraße Marseilles, die hinunter zum Alten Hafen führt. Es war einfach genial - und passiert ist uns nichts - trotz der Geschichten von Überfällen, Schießereien, Ganoven, Dealern, Drogen und Waffen, die damals die Runde machten.
Ein paar Jahre später, Anfang der Achtziger Jahre kam ich dann oft dort hin, nun mit dem Sattelschlepper, denn ich war erst einmal Fernfahrer geworden anstatt wie meine Mitschüler an die Uni zu gehen; die Abenteuerlust und Verheißungen eines unsteten Lebens hatten mich nicht mehr losgelassen. Auch Marseille nicht!
Nun ist es wieder so weit: Nächstes Jahr fahren wir zusammen hin, dieses Mal im roten Bus! Marseille ist eines der "neuen" Ziele des Avanti Programms 2012.
Ein weiteres neues Ziel liegt gar nicht weit von Marseille entfernt an der Côte d'Azur: Sanary-sur-Mer, "die Hauptstadt der deutschen Literatur". Alles, was es zu dieser Reise nach Südfrankreich zu erfahren gibt und ihre Termine stehen hier.
Andere neue Reisen im Jahr 2012 gehen nach Süditalien/Sizilien, i Wales, Russland, die Türkei, nach Mittelengland, Nordengland, ins südliche Burgund, nach Sitges und Barcelona oder nach Lyon mit mehreren Übernachtungen. Neu ist auch "das perfekte Wochenende in Metz" mit seinem kürzlich eröffneten Centre Pompidou. Alles Entdeckungen aus alten und neueren Tagen. Neu ist auch eine Fahrradreise entlang des Weser-Radweges, die Alain Lamy leiten wird.
Das heisst, dass nun alle Reisen online sind! Fast alle, muss ich zugeben, denn ein paar Heimatkunde-Tages-Touren des kommenden Sommers müssen noch ausgearbeitet werden und fehlen deshalb. Aber für diese Kurzreisen von einem Tag muss man sich jetzt auch noch nicht festlegen. Für alle anderen Reisen ist dies jedoch sehr zu empfehlen! Es gibt auch schon viele Buchungen für 2012. Denn wer sich frühzeitig festlegt, sichert seinen Platz und spart bares Geld.
Das gedruckte Reiseprogramm erscheint Mitte Dezember - wir senden es noch vor Weihnachten wie gewohnt zu. Wer unsicher ist, ob er in unserem Verteiler ist oder wessen Adresse sich geändert hat, sollte uns einfach formlos per Mail informieren. Aber alle Reisen des kommenden Jahres können schon gebucht werden! Anrufen, eine Mail schicken, vorbeikommen!
Zunächst aber kündigen sich Weihnachten und die Weihnachtsferien an. Mehrtägige Skireisen und Tagesfahrten, Städtereisen nach Venedig und Paris, die Andalusienreise über Silvester; alles ist gut gebucht, und bei fast allen Reisen gibt es noch ein paar freie Plätze.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
PS: Ein kleiner Ausflug für Zwischendurch bietet sich bald an: "Heimatkunde" am 10. und 17. Dezember beim Besuch des Marktes von Mulhouse.
Avanti Newsletter Oktober 2011 - Rundbrief Oktober: Heimatkunde, Weihnachten und die Steinzeit-
Liebe Leute,
unsere Fahrten in die nähere Umgebung von Freiburg gehen weiter: Die Kirche von Le Corbusier in Ronchamp steht am Sonntag, 9. Oktober auf dem Programm, zusammen mit einem Abstecher nach Belfort und in die Kirche von Ottmarsheim. Die Kunsthistorikerin Judith Neumann macht wie schon im Sommer die Führungen. Weitere Fahrten im Rahmen unserer "Heimatkunde"-Ausflüge gibt es an den beiden Samstagen vor Weihnachten, am 10. und 17. Dezember, jeweils zum Markt von Mulhouse. Zwar denkt im Augenblick noch kaum jemand an Weihnachten, es wäre aber eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich dort für die Weihnachtstage einzudecken. Hier gibt es Näheres zu den Fahrten nach Ronchamp und nach Mulhouse.
Weihnachten
Ein paar haben allerdings doch schon an Weihnachten gedacht, nämlich die Weihnachtsflüchtlinge! Diejenigen, die mit uns weg vom Trubel nach Andalusien fliehen. So viele immerhin, dass die Weihnachtsreise nach Andalusien schon ausgebucht ist. Plätze gibt es dagegen noch bei der Andalusienreise über Silvester. Südspanien, das perfekte und mit dem Bus gut erreichbare Ziel für Winterflüchtlinge, bieten wir ja zum Glück auch noch später an: einmal im Februar und bei einer weiteren Tour im März. Wer vom Frühbucherpreis profitieren möchte, bucht bald. Auch wenn es noch scheint, dass der Winter weit weg ist. Die Übersicht über die Reisen im kommenden Jahr, die bereits online sind, gibt es hier. Wer vor dem Winter noch weg in den Süden wollte, könnte im November mit nach Portugal oder Marokko kommen. Oder anschließend nach Venedig, Begur und Barcelona, Sitges, Sanary-sur-Mer... Klimafreundlich, wie es sich für die Bewohner von GreenCity Freiburg gehören sollte. Aber was lesen wir im kommenden Abschnitt?
Die "Grünen" in der Steinzeit
Wer hätte gedacht, dass die Grünen, kaum dass sie regieren, wie alle anderen Parteien den Klimakiller Nummer Eins, den Flugverkehr, fördern? Und dass sie Busreisende, die Klimaschützer par excellence, noch mehr abkassieren wollen? Aber der Reihe nach: Mit zehn Millionen fördert die grün-rote Landesregierung die Schienenanbindung des Flughafens Basel-Mulhouse, hat Verkehrsminister Hermann mehrfach stolz verkündet. Zehn Millionen Steuergelder also, damit Fluggäste besser ihre Flugzeuge erreichen können. Bessere Verkehrsverbindungen ziehen immer auch ein Mehr an Reisenden nach sich. Mehr Flugreisende, die dem Klima schaden wie sonst niemand, und die nicht einmal Steuern zahlen. Nichts gegen Zugfahren. Aber das Zugfahren wird auch im laufenden Betrieb noch subventioniert. Die Bahn deckt im Fernverkehr nur 56 % ihrer Wegekosten, der Rest kommt von uns, von unseren Steuergeldern. Dabei gibt es bereits eine gute Busverbindung, die nicht subventioniert wird und zudem umweltfreundlicher als der Zug ist. Diese finanziert über die Wegekostendeckung in Höhe von 306 % diverse Staatsausgaben – auch die Subventionierung der Schiene und des Flugverkehrs. Warum nicht diese Busverbindung ausbauen?
Meine Frage lautet: Wieso zahlen die Fluggesellschaften, die vom höheren Reiseaufkommen mit Mehreinnahmen profitieren, diese 10 Millionen nicht selbst? Wieso wir, die Steuerzahler, die gar nicht fliegen?
Der zweite Schlag von "Grün" ins Gesicht von Ökofreunden, umweltbewusst Reisenden und Klimaschützern ist die Forderung von Verkehrsminister Hermann nach einer Maut für Reisebusse! Ausgerechnet das umweltfreundlichste Verkehrsmittel mit dem geringsten Ausstoß an klimaschädlichen Gasen, das Verkehrsmittel mit dem geringsten Primärenergieverbrauch, das Verkehrsmittel mit den geringsten externen Kosten, das einzige Verkehrsmittel, das Mineralöl-, Mehrwert- und sogar Ökosteuern in voller Höhe abführen muss und nicht bezuschusst wird wie Flugverkehr und Bahn, dieses Verkehrsmittel, dessen Benutzung das Klima entlastet und bereits jetzt schon als einziger Verkehrsträger viel mehr Geld in die Staatskasse spült als zur Deckung seiner Wegekosten nötig, von diesem Verkehrsmittel fordert der grüne Minister zusätzlich eine Maut! Verkehrspolitisch stehen die Grünen wohl noch in der Steinzeit und haben nicht mitbekommen, wo die Zukunft liegt: Beim klimafreundlichen Reisebus, aber ganz sicher nicht in einer Zunahme des Flugverkehrs! Sie aber fordern eine Verteuerung von Busreisen und fördern die Fliegerei. "Die spinnen, die Grünen!" Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Zukunftsweisend wäre eine ENTLASTUNG des fortschrittlichsten Verkehrsmittels und eine BELASTUNG des Schadstoffausstoßes nach dem Verursacherprinzip. Aber nein: Während die Klimakatastrophe, seit geraumer Zeit schönfärberisch als Klimawandel bezeichnet, heraufzieht, Menschen tötet und in ihrer Existenz bedroht, fördert die so genannte Umweltpartei mit Steuergeldern das Fliegen und möchte mit einer weiteren Abgabe gerade diejenigen (noch mehr als bisher) abkassieren, die klimafreundlich unterwegs sind. Es ist nicht zu fassen und könnte sich als Salto Mortale erweisen. Gegen Atomkraft zu sein reicht nicht, man/frau muss weiter denken!.
Es lebe die Bürokratie!
Ja, Regulierungs- und Kontrollexzesse durch Regierungen, Ämter und Behörden und der sich dadurch für uns ergebende bürokratische Aufwand werden immer mehr. Neuestes Exempel: Wir müssen uns von unseren Fahrern schriftlich bestätigen lassen, sie darüber aufgeklärt zu haben, dass sie einen Personalausweis oder Reisepass mit sich zu führen haben. Geht's noch??? Da der Zoll durch den Wegfall der Grenzen offenbar weniger zu tun hat, kontrolliert er nun Busunternehmen, ob sie ihre Fahrer darüber informiert haben, dass sie einen Personalausweis oder Ausweispapiere mit sich zu führen haben. Und dass die Unternehmen sie darüber informiert haben, müssen sie sich von den Fahrern schriftlich bestätigen lassen um diese vom Fahrer unterschriebene Bestätigung kontrollierenden Zollbeamten vorlegen zu können. Als hätten der Zoll und wir nichts anderes zu tun.
Genug der Klage! Aber manchmal muss man seinen Unmut über Parteien und Bürokratie des Standortes Deutschland auch mal äußern. Wir wissen ja, dass es hier auch schön ist. Und vielleicht zeigen sich die Grünen ja lernfähig? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wenn uns hier alles wieder einmal zu viel wird, setzen wir uns in unsere Umweltfahrzeuge und reisen klimafreundlich und brav Steuern und Abgaben zahlend ab, gell? Hier stehen bereits die meisten (und ohne Wenn und Aber echten Öko-) Reisen in diesem und nächsten Jahr.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter September 2011 - Avanti Rundbrief zum September
Liebe Leute,
im letzten Brief hatte ich davon erzählt, dass ich auf einer privaten Reise so begeistert von Wales war, dass ich gleich eine neue Avanti-Reise für 2012 ausarbeiten musste. Sie ist nun online. Wer einsame Landschaften schätzt und kleine Städtchen, alte Häuser und schmale Sträßchen, verwunschene Gärten und mystische Orte, wer gerne auf Küstenpfaden wandert, auf Rummel verzichten und sich an Natur berauschen kann und wer es im Sommer nicht unbedingt knallheiß haben muss, ist auf dieser Reise richtig. Wales, das kleine keltische Land zur besten Zeit, einmal Anfang Juli und einmal Ende August/Anfang September 2012. Details stehen hier.
Ebenfalls online sind schon einige weitere, wenn auch noch nicht alle Reisen 2012, z.B. in die Cinque Terre, nach Andalusien, Portugal, Roses/Costa Brava, Griechenland, Marokko, Guernsey, Jersey, Bretagne, Burgund, Korsika, Südfrankreich. Laufend kommen jetzt nach und nach neue Reisen dazu: nach Russland, in die Türkei, nach Schottland und weitere Länder und Landschaften. Natürlich fehlen auch noch die ganzen Tagesfahrten und Städtereisen. Aber selbst wenn es hier noch grünt und blüht, können Sie sich schon in das kommende Jahr träumen, vor allem in jene Zeit, in der es hier eher unwirtlich ist. Dieser Winter wird mit uns im Süden besonders schön! Wer jetzt schon bucht, kann sich länger freuen - auch über den Preis! Im Januar wandern wir an der Costa Brava und wohnen im Parador von Aiguablava. Im Februar fahren wir nach Südfrankreich oder nach Almunecar am Meer bei Granada; über Fastnacht geht es nach Sitges, im März nach Sevilla, Cordoba, Granada, Toledo, Nerja, Valencia und Girona - oder nach Marokko! Oh ja, der nächste Winter verspricht ein Frühling zu werden und die Skifahrer werden wir auch nicht vernachlässigen!
So beginnt aber nun schon jetzt eine wunderbare Zeit zum Reisen in den Süden: der Herbst! Mit seinen bunten Farben, dem warmen Licht und mäßigen Temperaturen ist er die Zeit für Kenner und Genießer der Nebensaison. Wir veranstalten Touren zum Wandern und Baden, für Kulturbeflissene, Stadtliebhaber, Abenteurer, Erholungssuchende, Frauen und Männer. Für alle, die gerne Neues und nette Menschen kennenlernen. Alle Ziele sind mit unseren superbequemen 5-Sterne-Bussen mit wenig Aufwand locker, stressfrei und entspannt zu erreichen. Die Ziele der nächsten Wochen sind Korsika, die Bretagne, Toskana und Elba, mehrmals geht es nach Roses/Costa Brava und in die Cinque Terre und in den Herbstferien nach London, Prag, Paris, Rom, Mailand, Padua, Montegrotto und in die Colli Euganei. Die Wanderreise nach Sorrent und an die Amalfiküste in den Herbstferien ist dagegen schon ausgebucht! Nächster Termin für diese Reise ist 24.03. bis 01.04.2012.
Aber noch sind wir hier, der Sommer geht zu Ende, unsere Heimatkunde-Tagestouren sind vorbei. Wir waren Wandern im Schwarzwald, in den Vogesen und in der Schweiz, hatten oft super Wetter und immer tolle Picknicks. Wir bummelten durch Zürich, Bern und Luzern oder ließen uns die Kirchen von Ottmarsheim und Ronchamp erklären. Wir kosteten Produkte der besuchten Regionen und hatten viel Spaß miteinander. Eigentlich ganz unspektakuläre und selbstverständliche Sachen sollte man meinen, aber sie haben uns wieder einmal klargemacht, in welch privilegierter Gegend wir mit unserer Nähe zu Frankreich und der Schweiz leben. Kein Wunder, dass so viele zum Urlaubmachen hierherkommen und manche, die hier wohnen, gar nicht weg wollen. Eindeutiger Tenor derjenigen, die dabei waren und vieler, die aus terminlichen Gründen - oder weil manche Touren ausgebucht waren - nicht dabei sein konnten: "Wir wollen mehr davon!" Ein klarer Auftrag, den wir gerne erfüllen. Zunächst bieten wir ab und zu einen Sonntagsausflug an. Die erste Tour geht - der großen Nachfrage wegen - am 09.10. noch einmal nach Ronchamp. Weitere Sonntagsausflüge, auch zum Wandern, werden folgen. In den Sommermonaten 2012 geht es dann wieder richtig los mit nahezu täglichen Ausflügen hier in der Region. Sagen Sie uns, wohin Sie gerne fahren, was Sie sehen oder wohin Sie wandern möchten: Über Ihre Vorschläge freuen wir uns!
An diesem Freitag ist wieder das monatliche Treffen der Freunde von Avanti und aller, die es noch werden wollen, wie immer am ersten Freitag eines Monats, also am 2. September ab 20 Uhr in Freiburg im "Paradies" am Friedrich-Ebert-Platz (Mathildenstraße 26/28). Wir haben im Pavillon einen großen Tisch reserviert. Dort verlosen wir den Freiplatz für unsere Portugalreise im November. Sie wissen ja, dass wir unter allen Anmeldungen für diese Reise, die bis zum Frühbuchertermin am 28. August bei uns eingegangen sind, einen Freiplatz verlosen. Wir sind gespannt, wer gewinnt und wünschen allen gleich viel Glück!! Selbstverständlich erhält die- oder derjenige Bescheid, auch wenn sie oder er am Freitagabend nicht anwesend ist.
Ihnen allen eine gute Zeit , herzliche Grüße,
bis Freitagabend oder auf einer unserer Reisen
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter August 2011 - "Midnight in Paris"-Wochenendreisen-Verlosung, kostenlos nach Portugal und andere Neuigkeiten von Avanti
* 40 Parisreisen zu gewinnen
* Wir verlosen eine Portugalreise für Frühbucher
* Avanti in der Sendung "Kaffee oder Tee?" im SWR Fernsehen
* Heimatkunde aktuell
* Viele neue Reisen bereits online
Liebe Leute,
der neue Film von Woody Allen "Midnight in Paris" startet in Freiburg am Donnerstag, 18. August um 21:15 Uhr im Open-Air Sommernachts-Kino im Schwarzen Kloster. Michael Wiedemann, der Freiburgs gute Kinos Kandelhof, Friedrichsbau und Harmonie betreibt und bundesweit für Freiburgs ausgezeichneten Ruf als Kinostadt sorgt, schrieb uns dazu: “Was Allen hier gezaubert hat, ist ein cineastisches Wunder, Das Beste des alten Mannes seit vielen, vielen Jahren! Der Film zeigt wunderschöne Bilder von Paris und mann/frau möchte sich sofort in den Bus setzen und dort auf den Pfaden der Protagonisten wandeln." Das können Sie, lesen Sie nur weiter.
Nach dem Start im Sommernachtskino am 18.08. läuft der Film ab Freitag, 19.08. im Kino Friedrichsbau und in der OmU-Fassung in der Harmonie. Darum geht's: Das amerikanische Paar Gil und Inez macht Urlaub in der französischen Hauptstadt und genießt die gemeinsame Zeit in der Stadt der Liebe. Als sie einen alten Bekannten, den kulturell beflissenen Intellektuellen Paul, treffen, tut sich vor allem Gil mit der unerwarteten Begleitung nicht leicht. Als eines Abends Inez mit Paul tanzen gehen will, Gil aber keine Lust hat, streift er allein durch Paris und erlebt die Nacht seines Lebens - was natürlich Auswirkungen auf die Beziehung hat. Eine Hommage an Paris!" (ARD Tagesthemen),"Amüsant und leicht!" (ZDF Heute-Journal), Eine herzergreifende Komödie!" (Die Welt), "Woody Allens schönster Film!" (Spiegel online).
Und jetzt kommt's: Vor den Vorführungen verlost Michael Wiedemann immer wieder ein Wochenende für zwei Personen in Paris. 40 Kinogänger insgesamt, also ein ganzer 5-Sterne-Bus voll, kommen zum Zug! Dieses Paris-Wochenende nur für die Gewinner-Besucher des neuen Woody Allen Films beginnt am Freitag, 11. November um 13 Uhr am Konzerthaus in Freiburg. Inklusive 2 Übernachtungen mit Frühstück in einem zentralen Hotel, der Fahrt im roten Bus und einer Stadtrundfahrt zu den Original-Drehorten dieses und anderer Filme. Michael Wiedemann begleitet die Reise, ich werde den Bus fahren. Zurück kommen wir am Sonntag, 13.11. abends. Wer bei dieser dreitägigen Cinéasten-Reise dabei sein möchte, muss also in Freiburgs gute Kinos gehen, sich "Midnight in Paris" ansehen und darf mit etwas Glück sein eigenes Midnight in Paris erleben.
Und noch etwas gibt es zu gewinnen, nämlich eine Reise nach Portugal mit Lissabon, Porto und Tavira an der Algarve. Dabei kommen wir auch nach Bordeaux, Bilbao, Salamanca, Sevilla, Cordoba, Valencia und Girona. Unter allen Frühbuchern dieser Reise im Spätherbst verlosen wir einen Freiplatz! Eine Rundreise auf der iberischen Halbinsel, die ausschließlich hier im Internet veröffentlich ist, und dennoch bereits 10 Mitreisende hat. Und ich wette, dass in den nächsten Wochen noch ein paar dazukommen! Gültig ist der Frühbucherpreis noch bis zum 28. August, also noch vier Wochen lang. Unter allen, die bis zu diesem 28. August gebucht haben, verlosen wir einen Freiplatz! Die Wahrscheinlichkeit, völlig gratis nach Portugal und Spanien zu kommen, ist extrem hoch! Zwar verdrängen die meisten noch die Gedanken an Tage, an denen es nicht mehr sommerlich grün und warm, sondern regnerisch grau und kühl ist. Aber wir als Veranstalter nicht. Wir haben die allergrößte Freude daran, Ihnen auch im Winterhalbjahr einen schönen Urlaub zu verschaffen. Nutzen Sie die Gelegenheit und fahren Sie möglicherweise kostenlos mit! Alles, was Sie dafür tun müssen, ist die Reise bis zum 28.08. buchen! Vorwärts, Avanti!
"Kaffee oder Tee?" heißt die Nachmittagssendung des SWR-Fernsehens, zu der mich Redakteur Tobias Sarholz eingeladen hat, um sich von Fernreisen mit dem Bus erzählen zu lassen: Am 11. August, nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr im Dritten. Für die gleichzeitig stattfindende "Heimatkunde"-Tour auf den Grand Ballon gibt es noch ein paar freie Plätze. Wer die Sendung deshalb verpasst, kann sie auch noch in der SWR Mediathek anschauen.
Aktuell sind wir ja gerade mitten in der "Heimatkunde", unseren Tagesfahrten für alle, die jetzt in den Sommerferien nicht groß weg wollen oder können. Wir waren schon in Bern und in Colmar, in St. Odilien und in Luzern. Wir schauen uns demnächst Belfort und Ronchamp an, Guebwiller und Murbach im Elsass, wir wandern auf den Grand Ballon und ein anderes Mal auf den Ballon d'Alsace. Oder entlang des Vierwaldstätter Sees. Hier sind die Termine. Die meisten Touren sind noch zu buchen, ein paar wenige sind aber auch schon voll. Und mehr als 30 nehmen wir sowieso nicht mit!
Die ersten haben sich bereits für die neuen Südfrankreichreisen angemeldet, die wir, weil es dort so schön ist, ab Dezember im Programm haben. Es sind sechstägige Kurzreisen in die "Hauptstadt der deutschen Literatur", nach Sanary-sur-Mer. Das idyllische Städtchen liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Marseille und Toulon und ist genau so, wie man sich eine kleine südfranzösische Stadt am Meer in der Phantasie ausmalen würde. Und die Umgebung ist auch wunderbar. Neu im Programm und ebenfalls bereits online ist eine neue Reise in den kommenden Fastnachtsferien nach Sitges/Barcelona, unter anderem mit einem Ausflug ins benachbarte Montserrat-Gebirge. Dazu kommt die Tour in die definitiv schönste Gegend und das beste Hotel an der Costa Brava, in den Parador von Aiguablava Ende Januar 2012. Außerdem bringt uns eine neue Frühlingsrundreise im März nach Toledo, Cordoba, Sevilla, Granada und den Parador von Nerja in Südspanien. Dieser Winter im Süden verspricht großartig zu werden, oder?
Fix und fertig ausgearbeitet ist auch eine neue Tour nach Wales im Juli und September 2012! Ein paar Hotelpreise fehlen mir noch zur endgültigen Kalkulation, aber ich kann jetzt schon verraten, dass wir Bilderbuchlandschaften und die idyllischsten Städtchen sehen werden! Inklusive Wanderungen auf der Gower-Halbinsel bei Swansea und entlang des Pembrokeshire-Küstenweges im Westen. Ich war eben zwei Wochen dort, um mir alles anzuschauen und vorzubereiten und bin begeistert! Ich habe süße kleine Hotels gefunden und einige Male sogar richtig gut gegessen - und das will was heißen in Großbritannien. Demnächst ist auch diese Tour online. Und noch viele weitere des kommenden Jahres! Bald ...
Morgen am Freitag, 5. August, ist abends auch wieder Treffen die Freunde von Avanti: Da kann man mich fragen, was denn sonst noch so läuft. Ab 20 Uhr in Freiburg im "Paradies" am Friedrich-Ebert-Platz (Mathildenstraße 26/28). Bei schönem Wetter im Biergarten, wenn es nicht so schön ist im "Zelt". Ich freu mich drauf!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Juli 2011 - Das Wetter: Frühlingshafte Temperaturen
Liebe Leute,
was wird sein, wenn es bald wieder kalt und ungemütlich wird? Grau und neblig, regnerisch, feucht und glatt? – Wie bitte? Kalt und ungemütlich? Grau und neblig? Feucht und glatt? Jetzt beginnt doch gerade der Sommer!
Okay, es stimmt, jetzt beginnt der Sommer. Mit vielen schönen Reisen in die Ferne, nach Griechenland und Italien, nach Spanien und England, nach Frankreich und in viele Städte. Auch zu den Freiluftaufführungen der großen Opern im sommerlichen Ambiente der Arenen von Verona in Oberitalien und von Avenches in der Schweiz fahren wir, genauso wie zur Seebühne nach Bregenz.
Die kommenden Sommerferien sind auch die Zeit der "Heimatkunde", der kleinen Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung von Freiburg. Wir besuchen Luzern und Zürich, wandern im Schwarzwald, im Elsass und in der Schweiz, schauen uns Ronchamps und Guebwiller an und andere Ziele in der Nähe. Ein schöner Sommer liegt vor uns. Viele kleine Fluchten für diejenigen, die nicht weit weg wollen oder können, finden Sie hier.
Aber der Winter wird kommen und die Tage werden wie jedes Jahr so kurz sein, dass es morgens, wenn wir das Haus verlassen noch dunkel ist und schon wieder Nacht, wenn wir zurückkommen. Vielleicht können wir für Wochen keinen einzigen Sonnenstrahl einfangen.
Herbst, Nebel, Winter, Kälte und Sehnsucht nach dem Frühling. Die geografische Lage Deutschlands können wir nicht ändern, auch auf das Wetter haben wir nur insofern Einfluss, als es meist gut wird, wenn Engel reisen - also wenn wir zusammen unterwegs sind. Was können wir also tun, um der eventuell drohenden Wintermüdigkeit zu entgehen? Wir schöpfen aus unserer Erfahrung.
Unsere Erfahrung lehrt nämlich, dass es im Süden Europas Ziele gibt, an denen die Temperaturen immer wieder 10, 15, 20 oder sogar 25 Grad Celsius erreichen. Selbst im Winter! In Andalusien zum Beispiel, wohin wir seit nahezu 20 Jahren immer an Weihnachten fahren, dürfen wir Jahr für Jahr den Frühling mitten im Winter erleben. Ein kleines Frühlingsglück stellte sich in diesem Januar auch an der Costa Brava ein, wo wir eine Wanderwoche im Parador zu Aiguablava bei Begur verbrachten. Sonne pur hatten wir auch an Fastnacht in Barcelona und in Venedig. Und es gibt weitere Ziele, die für uns in Betracht kommen:
Im 19. und bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war die französische Riviera ein bevorzugtes Winterreiseziel. Überwiegend wohlhabende Engländer leisteten es sich, die Wintermonate an der vom Klima verwöhnten Küste zu verbringen. Heutzutage, wo das Fliegen an jeden beliebigen Punkt der Erde scheinbar billiger geworden ist als die Taxifahrt zum Flughafen, hat sich das Reiseverhalten grundlegend verändert. Die Winterreiseziele der Mittel- und Nordeuropäer liegen auf den Kanaren, den Malediven, in Südostasien, in der Karibik, in Mittel- und Südamerika, aber niemand denkt mehr an den nahen Süden. Genau das ist unser Glück!
Denn von den Mittelmeerküsten geht heute wie vor hundert Jahren ein spezieller Reiz aus, gerade in den kühleren Monaten. Das verschwenderische Licht des Südens ist immer noch das gleiche. Nicht ohne Grund hatten viele Künstler hier ihre fruchtbarsten Schaffensperioden. Die Mittelmeerländer in den Wintermonaten und speziell die Provence/Cote d'Azur sind ein Gebiet für Kenner und Genießer geblieben. Dort fahren wir hin.
Als Standort für unsere Tage im Süden von Frankreich haben wir Sanary-sur-Mer gewählt. Das kleine Städtchen liegt zwischen Marseille und Toulon still und idyllisch am Meer und bleibt in der Nebensaison von Rummel verschont. Waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst Maler, die hier eine Künstlerkolonie gründeten, stießen in den zwanziger Jahren Schriftsteller wie Aldous Huxley dazu. Danach ist das kleine Seebad als „Hauptstadt der deutschen Literatur“ bekannt geworden, weil hier in den dreißiger Jahren viele deutschsprachige Schriftsteller und ihre Angehörigen auf der Flucht vor nationalsozialistischen Verfolgung zusammentrafen, darunter Lionel Feuchtwanger, Thomas Mann, Franz Werfel, René Schickele, Arnold Zweig, Bert Brecht, Ludwig Marcuse, Ernst Toller und viele andere. „Wer heute auf den Spuren von Feuchtwanger und Mann durch den Ort schlendert, begegnet einem freundlichen Küstenort mit leicht mondänem Touch“ schreibt Ralf Nestmeyer im Reisehandbuch des Michael-Müller-Verlags zur Provence und Côte d’Azur. Für uns Sanary-sue-Mer die Basis für entspannte, ruhige und erholsame Tage in Südfrankreich am Meer. Wir fahren in diesem Dezember und im kommenden Februar.
Unsere Winterreisen gehen aber auch an andere Orte. Nach Sitges zum Beispiel, einem Mittelmeerstädtchen in der Nähe von Barcelona. Dorthin fahren wir in den kommenden Fastnachtsferien. Auch unsere Wanderwoche mit Standort Parador von Aiguablava an der Costa Brava wiederholen wir, genau dann, wenn das Wetter dort Spitze ist und sonst kaum jemand unterwegs, nämlich Ende Januar.
Dem grauen deutschen November entfliehen wir nach Portugal und nach Marokko. Und noch etwas haben wir uns ausgedacht: Eine neue Supertour bringt uns nach Südspanien im März, vielleicht gehen wir dort schon baden, während im Schwarzwald noch Ski gefahren wird. Eine neue Rundreise mit Höhepunkten wie Sevilla, Cordoba und Granada, Toledo und Valencia, mit Bergen und Meer, gutem Essen und Trinken, und als Höhepunkt der Küstenparador von Nerja. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Das also ist unser Rezept gegen die mögliche Wintertristesse. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Südfrankreich, Portugal, Marokko, das Mittelmeer und die Algarve, die Costa Brava, Barcelona, Italien, Andalusien, gutes Wetter und ein tolles Programm. Nebenwirkungen? Gute Laune, neue Bekanntschaften, bleibende Eindrücke!
Viele Grüße - kommen Sie gut durch den Sommer!
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Juni 2011 - Busreisen nur für Senioren und andere unglaubliche Sachen
Liebe Leute,
"Als Transportmittel für Schulklassen, Kaffeetanten und Kegelbrüder haben Reisebusse ein ziemlich altbackenes Image" schrieb die ZEIT vor drei Wochen. Passend dazu darf sich in der Freizeitbeilage der "Badischen Zeitung" eine 86-jährige Dame zu den Vorteilen von Busfahrten äußern, und ein Verbandsvertreter stellt eine Seite später fest, dass gerade die ältere Generation zu den Hauptkunden im Bustourismus zählt. Untermauert wird der Eindruck, im Bus säßen nur Alte, durch die Bachelorarbeit "Busreisen im Kontext des nachhaltigen Tourismus" von Iris Kern, in der sie feststellt, dass Bustouristen in der Regel über 70 Jahre alt sind und Texte und Inhalte der Reiseausschreibungen sich in Stil und Ton fast immer an Senioren wenden. Wer jünger ist als siebzig, hat wohl im Bus nichts verloren. Gewollt oder ungewollt: Wo man auch hinschaut, Busreisen scheinen Seniorenreisen zu sein und nichts für Menschen unter 70.
Kein Wort liest man darüber, dass der Bus gerade für bewusst Lebende - egal welchen Alters - für Vordenker von Mitte zwanzig und Avantgardisten um die vierzig, für fortschrittlich denkende Alte, für entschleunigte Genussmenschen, Nichtflieger, Ökos, Hedonisten, Realisten und für Menschen, die mit allen Sinnen reisen wollen, das Transportmittel erster Wahl ist. Weil Busse heute superbequem sein können (wie unsere 5-Sterne-Flotte), weil der Bus die beste Klimabilanz sämtlicher Verkehrsmittel aufweist, weil man mit dem Bus überall hinkommt und mit Menschen nicht nur virtuell, sondern real in Kontakt tritt.
Bustourist gleich Senior? Was ist mit all denen, die jünger sind und Bus fahren? Welche Absichten stecken dahinter, dass dieses Bild derart intensiv gepflegt wird? Ist es die Angst davor, umdenken zu müssen? Ist es einfach bequemer, Busreisende in die Seniorenschublade zu stecken? Und: Was heißt das heute überhaupt? Wer von Presse oder Verbänden immer noch die alten Vorurteile pflegt, ist herzlich eingeladen, sich auf Reisen mit Avanti und wahrscheinlich auch anderen Busreiseunternehmen eines Besseren belehren zu lassen! Denn der Bus ist das Verkehrsmittel aller Generationen! So viel zu diesem Thema.
Jetzt gibt es neben Jens Bergmann einen weiteren Busfahrer, der seine Erlebnisse niedergeschrieben hat: Axel Finken ist seit über zwei Jahrzehnten bei "Janzen Reisen" in Freiburg tätig – einem Unternehmen, mit dem wir immer wieder zusammenarbeiten. Sein Buch heißt "Einsteigen bitte" und erzählt vom alten Genießer Fritz, der keinen Hunger hat, einer hinterlistigen polnischen Reiseleiterin oder einer alten Dame, die sich von ihrer Vergangenheit nicht lösen will. Es geht um einen ungewöhnlichen blinden Passagier, eine raffinierte Schneiderin, ein Ehepaar, das es faustdick hinter den Ohren hat und weitere seltsame Zeitgenossen, um Alltägliches und nicht Alltägliches aus dem Leben eines Reisebusfahrers. Das Buch gibt es im Buchhandel oder hier.
Seit Fukushima strahlt wieder vermehrt die Sonne von "Atomkraft? Nein Danke"-Aufklebern. Das war vor einem Jahr noch nicht so extrem. Deshalb registrierte die Badische Zeitung bei unserer Abfahrt nach China im April 2010 sehr aufmerksam: "Noch ein Abschiedsständchen für die Weltreisenden von denen, die nicht mitfahren – dann biegt der rote Bus mit einem Hupen vom Konzerthaus ab Richtung Shanghai. Hinten am Heck erkennt man lange noch den leuchtend gelben "Atomkraft, nein danke"-Bäpper. Typisch Freiburg eben." Es gab sogar einige Stimmen, die uns warnten, mit dem Aufkleber durch autoritär regierte Länder entlang der Strecke zu fahren. Passiert ist nichts, weder im Iran noch in China, auch nicht in den zentralasiatischen Staaten. Erst als wir im vergangenen Dezember die deutsch-französische Ministerriege beim Treffen Merkel - Sarkozy in unseren roten Bussen durch Freiburg chauffierten, kam es deswegen fast zum Eklat. Denn Sarkozy, der getrennt von seinem Stab unterwegs war, hatte in seiner gepanzerten Limousine die ganze Zeit über einen so hervorragenden Ausblick auf den Anti-Atomkraft-"Bäpper" auf dem vorausfahrenden Avanti-Bus, dass er ziemlich sauer war, wie der Protokollchef unserem Chauffeur Alain Lamy zu verstehen gab. Alain, selbst Franzose, hielt ihm entgegen, dass man hierzulande seine Meinung frei vertreten könne. Heute, nach Fukushima, würde man sich wohl nicht mehr darüber echauffieren, sondern unsere opportunistische Kanzlerin würde sich sofort medienwirksam neben dem "Bäpper" ablichten lassen, egal welche Zugeständnisse sie der Atomlobby danach hintenrum wieder macht.
Termine in nächster Zeit, die interessant sein könnten:
* Unsere Frühbuchertermine für die folgenden Reisen laufen ab: Abruzzen, Tarotgarten, Roses, Korfu/Nordgriechenland, Cinque Terre, Piemont, Bretagne, Andalusien, Toskana/Elba, Griechenland... alles Reisen im Spätsommer und Herbst, für die man sich bald anmelden sollte, wenn man den Frühbucherpreis nutzen möchte. Die vielen Städtereisen, die ebenfalls noch zum Frühbucherpreis zu haben sind, möchte ich hier im Einzelnen nicht auflisten. Grundsätzlich gilt: Bis zu 8 Wochen vor Reisebeginn gilt er bei Städtereisen und bis zu 12 Wochen bei längeren Reisen.
* Wen es interessiert, wie es auf den beiden einzigen Busreisen nach China war, könnte am 29.06. in die VHS kommen. Ab 20 Uhr im Theatersaal des Schwarzen Klosters erzähle ich ein bisschen davon, wie es 2008 und 2010 auf unseren Touren nach Peking und Shanghai zugegangen ist. Anmeldung/Karten direkt bei der VHS.
* Treffen der Avanti-Familie oder Stammtisch: Völlig überraschend für alle hat das "Einstein" zugemacht und sucht neue Pächter. Deshalb treffen wir uns an diesem Freitagabend ab 20 Uhr im "Paradies" in Freiburg am Friedrich-Ebert-Platz (Mathildenstraße 26/28) Bei schönem Wetter im Biergarten, wenn es nicht so schön ist im "Zelt". Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Mai 2011 - Wann ist man ein Mann?
Liebe Leute,
frühmorgens hört man die Amseln singen, es ist bereits hell um halb sechs am Morgen, die Temperaturen liegen konstant im zweistelligen Bereich - es wird Frühling! Wir waren schon in den Cinque Terre, in Griechenland, Katalonien, auf Guernsey, in Barcelona, Mailand, London, Padua, Paris und Rom - die Saison hat begonnen. Endlich!
Nicht nur die Sommersaison ist Reisezeit. Auch die dunklere Jahreszeit hat ihre Reize, speziell am Mittelmeer, wo das Licht des Südens Menschen fasziniert, Künstler inspiriert und interessanterweise kaum jemand unterwegs ist. Wer in den kommenden Frühjahrs- und Sommermonaten nicht nach Cornwall, auf die Peloponnes, Portugal, Burgund, Norditalien, Spanien, in die Abruzzen oder nach Nordgriechenland mitfahren kann, findet im kommenden Winter viele Gelegenheiten, schöne Orte für sich alleine und in kleinerer Gruppe zu erleben. Wir fahren auch im Herbst/Winter nach Portugal, Andalusien, Marokko und nach Begur/Barcelona. In Planung sind neue Reisen nach Sitges/Barcelona, Südfrankreich mit Marseille und in die schönsten Städte Südspaniens! Es lohnt sich also, gelegentlich auf unserer Homepage zu schauen, wie weit die Planung 2012 bereits gediehen ist.
Zum Aprilscherz in der letzten Ausgabe des Rundbriefs noch ein paar Worte: Michael Schumacher hat seinen Dienst am 1. April bei Avanti nicht angetreten und niemand braucht Angst zu haben, dass der Formel-1-Pilot das Lenkrad einer unserer Busse in die Hände bekommt. Einige waren dem Aprilscherz im letzten Rundbrief aufgesessen und hatten geglaubt, dass der Rennfahrer tatsächlich auf Buspilot bei Avanti umsattelt. Danke für die zahlreichen Kommentare zum Thema!
Olivenöl: Diejenigen, die mich gebeten hatten, ihnen das weltbeste Olivenöl aus Griechenland mitzubringen, können es jetzt im Büro in der Klarastraße in Freiburg abholen. Alle anderen lade ich herzlich dazu ein, im Spätsommer nach Pylos mitzufahren und selbst einzukaufen. Transport- oder Platzprobleme haben wir keine, wir laden das Öl in Pylos in den Kofferraum ein und in Freiburg wieder aus. Ohne Umsteigen, Umladen, Gewichtszuschlag oder Flüssigkeitskontrolle ... Das gleiche gilt übrigens auch für Olivenöl aus Italien, Spanien oder Portugal, für Wein aus dem Burgund oder dem Piemont, für ganze Schinken aus Spanien oder handgeschöpftes Meersalz aus Andalusien oder Portugal! Wir kaufen direkt beim Erzeuger in bester Qualität - und wir nehmen alles problemlos mit nach Hause!
Männerquote: Weil bei manchen Reisen mehr Frauen als Männer mitreisen, stellt sich immer wieder die Frage, woran es liegt, dass sich viele Männer Busreisen (noch) verweigern. Einen interessanten Gedanken hat Barbara dazu geäußert: "Ich glaube, Männer müssen erst ein bestimmtes Stadium der Gelassenheit erreichen, bis sie es mit ihrem Ego vereinbaren können, Bus zu fahren (und zwar nicht hinter dem Steuer). Erst wenn sie die "halbstarke" Phase hinter sich haben (und die dauert locker bis Mitte 50), besitzen sie die erforderliche Selbstsicherheit. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es ihnen peinlich, eine Busreise zu machen, weil sie glauben, dass das Selbst-Fahren Ausdruck von Stärke und Macht sei. Wer nicht selbst fährt, hat entweder ein Alkohol-Problem oder ist ein Weichei. Viele Männer denken, dass "richtige Männer" selbst im Sattel, hinterm Steuer, am Lenkrad sitzen. Nur wirklich souveräne Männer wissen, dass das heute nicht mehr zählt. Der wahre, gelassene, moderne Mann beherrscht die Welt vom iPhone oder vom Laptop aus - und das kann er am besten machen, wenn ein anderer chauffiert, nämlich der Busfahrer. Solche Männer brauchen sich und anderen nichts mehr zu beweisen, sie wissen genau, dass sie selbst auch den dicksten Lkw genauso wie das schwerste Motorrad oder den teuersten Porsche persönlich zum Nordpol oder nach China fahren könnten, aber sie leisten sich den Luxus, sich chauffieren zu lassen. Sie wissen selbst, dass sie tolle Hechte sind, die es zu was gebracht haben - und müssen das nicht aller Welt beweisen. Sie beziehen ihr Ego aus ihrer starken Persönlichkeit und überlassen das Selbst-Fahren, Bungee-Springen, Drachenfliegen... den anderen, die das Stadium der Gelassenheit noch nicht erreicht haben. Stimmt doch, oder?" So weit unsere scharfe Beobachterin. Wir stellen das mal zur Diskussion - auf Facebook könnt Ihr Eure Meinung dazu äußern.
So viel für heute. Ich schreibe dies gerade auf der Terrasse von Angelos Bar in Marina della Lobbra. Diejenigen, die schon dabei waren auf der Reise nach Sorrent und Amalfi wissen ganz genau, wo das ist und richten mir in diesem Augenblick garantiert ihre Grüße an Angelo, seine Frau und die Töchter aus. Wer noch nicht dabei war, hat im Herbst Gelegenheit, diesen wundervollen Flecken oberhalb des kleinen Hafens kennenzulernen.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter zum 1. April 2011 - Michael Schumacher wird Buspilot, denn
Liebe Leute,
die Sensation ist perfekt: Michael Schumacher verstärkt
demnächst das Avanti-Fahrerteam! Nicht mehr nur schnell, sondern
sicher und ökologisch will er in Zukunft unterwegs sein. Dass selbst
ein Michael Schumacher umzudenken beginnt, ist
nicht nur ein gutes Zeichen für Avanti und die Busbranche allgemein,
sondern für den Klimaschutz insgesamt. Auch Guido Westerwelle meldet,
er habe verstanden und will sich für eine Kerosinsteuer noch in dieser
Legislaturperiode einsetzen, um für Wettbewerbsgleichheit der
Verkehrsmittel zu sorgen.
Ob Michael Schumacher auch an unseren Fernreisen um die halbe Welt als
Chauffeur teilnehmen kann, ist dagegen noch nicht ausgemacht:
Zunächst wird er ein Ecotraining für verbrauchsarme und
vorausschauende Fahrweise absolvieren, danach steht ein Sicherheitstraining
auf dem Hockenheimring für den Umgang mit schweren Reisebussen in Extremsituationen auf dem
Programm, bevor er als Copilot bei professionellen Avanti-Fahrern in die
Lehre gehen darf. Auch soziale Kompetenz im Umgang mit Fahrgästen,
eine gute Allgemeinbildung, häufige Wochenendarbeit sowie
Fahrzeugpflege stellen eine sehr große Herausforderung für den
ehemaligen Rennfahrer dar.
Als ein gutes Omen sieht Schumacher die original Ferrari-rote
Lackierung der Avanti-Busse, die ihn an seine großen Erfolge
erinnert: "Mein Gefühl ist positiv", lautete deshalb am
vergangenen Samstag vor dem definitiv letzten Rennen in
Melbourne seine Einschätzung für die berufliche Zukunft, bevor er
seinen Rennwagen in die Boxengasse rollen ließ, nachdem über den
Bordfunk unser Okay für den Wechsel zu Avanti signalisiert wurde.
Michael Schumacher tritt seinen Dienst in Freiburg am 1. April 2011
an und gibt seinen Einstand an diesem Freitagabend gleich beim monatlichen
Avanti-Stammtisch. Er findet immer am ersten Freitag im Monat im
Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg ab 20 Uhr statt.
Sie sind/Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen!
"Busreisen machen glücklich", hat sich Schumacher
gesagt, als er sich Gedanken um die Zeit nach der Formel Eins machte. Das
behauptet nämlich Jens Bergmann, Reisebusfahrer beim
"Elsetaler" in Nordrhein-Westfalen, der die Binsenweisheit der
Avanti-Fans zu einem Buch verarbeitet hat. Hinter dem Titel stecken kuriose
und amüsante Geschichten aus dem Berufsalltag eines Busfahrers in
einem klassischen Busunternehmen. Auf 192 Seiten berichtet er von zahlreichen Erlebnissen aus seiner
10-jährigen Tätigkeit als Busfahrer – und die sind alles
andere als langweilig! „Auf einer Busreise werden die Gäste
für kurze Zeit eine Familie, egal, wie unterschiedlich sie auch
sind”, sagt Bergmann. Und wie in jeder Familie gibt es auch in dieser
die verschiedensten Persönlichkeiten, die alle ihre eigene
„Note“ in den Urlaubsalltag mit einbringen. Eine kurzweilige
Urlaubslektüre – nicht nur für Busreisende - über die
irdische Art, himmlisch zu reisen. Mehr zu Jens Bergmann auf seiner Seite
www.busreisen-machen-gluecklich.com,
die er mit dem Avanti-Motto "Die Welt ist viel zu schön, um
darüber hinwegzufliegen" geschmückt hat. Herzlichen
Glückwunsch zur zweiten Auflage! Das Taschenbuch ist im Buchhandel
für 15,90 € erhältlich oder hier
zu bestellen.
Noch ein Buch zum Verschenken und zum Selbstlesen: "Die Wunder
Mailands – die Wunden Mailands" Das Portrait einer Stadt in 15
Geschichten, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, erzählt von
zumeist jungen Autoren, die in Mailand zuhause sind/ waren oder eine
gespannte, erregende, schmerzliche, jedenfalls nie gleichgültige
Beziehung zu der Stadt unterhalten. Ausgewählt und übersetzt hat
sie der Wahlmailänder mit Bezug zu Freiburg, Klaus Ruch, der dort seit
nahezu 25 Jahren als Lektor an der Uni und Übersetzer lebt. Ein
Leckerbissen für Mailandliebhaber, ein Tipp für alle, die
literarische Entdeckungen schätzen. Das Schönste daran: Das Buch
ist zweisprachig, deutsch und italienisch, da kann man gleich schauen, wie
der Professore was übersetzt hat und ob man richtig liegt. 184 Seiten,
10 Euro, in Deutschland ausschließlich bei uns im Büro oder in
unseren Mailandbussen zu erhalten!
Definitiv ohne Schumacher, aber mit mir am Steuer geht es im November
außerplanmäßig nach Portugal:
Wenn es hier grau, feucht und ungemütlich wird, fahren wir noch einmal
in den Süden. Die gut zweiwöchige Rundreise führt durch
Frankreich (Bordeaux) nach Spanien (Bilbao, Salamanca), weiter nach
Portugal (Porto, Coimbra, Lissabon, Tavira) und zurück via Sevilla,
Cordoba, Valencia und Girona nach Freiburg. Diese Reise steht nicht im
Programmheft, sondern nur auf unserer Homepage! Alle Infos zu dieser
Zusatzreise, die der großen Nachfrage geschuldet ist, findet Ihr hier.
Hinweisen möchte ich auch darauf, dass bald Oster- und
Pfingstferien sind und dass der Sommer naht! Die Frühbucherpreise
gelten in der Regel bei Städtereisen bis zu 8 Wochen vor Reisebeginn,
die "großen Touren" kann man meist bis zu 12 Wochen vor der
Abreise zum Vorzugspreis buchen. Viele nehmen diese Chance gerne wahr und
sparen bares Geld. Hier
geht es zum Reiseprogramm.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter März 2011 - Vom Burgund und Portugal, von Fliegern und vom Frühling
Liebe Leute,
am vergangenen Wochenende kamen wir zurück von der
Vorbereitungstour für die neue Reise
ins Burgund. Eigentlich sollte ich derzeit unterwegs sein in Nordafrika
und im Vorderen Orient, aber diese Reise haben wir Ende Januar aus
Sicherheitsgründen abgesagt. So hatten wir jetzt schon Zeit, uns mit
der Region, den Orten, Wanderungen und auch mit dem Essen in Burgund
zu beschäftigen. Ja, auch mit dem Essen!
Morgens liefen wir die Wege ab, die wir im Mai gemeinsam gehen werden,
und um die Mittagszeit landeten wir oft an einem kleinen, idyllischen Ort
und fanden ein nettes Restaurant. Zum Glück waren wir immer so
früh da, dass wir noch einen Tisch bekamen, denn die Restaurants waren
bald schon voll! Man stelle sich das einmal vor: Ein kleines Dorf, keine
300 Einwohner, viele Häuser leerstehend, weil die Menschen nach Paris
oder Lyon ausgewandert sind, die Bäckerei geschlossen, die Metzgerei
vernagelt, die Post verwaist, kein kleiner Laden mehr, auch kein
Supermarché am obligatorischen Kreisverkehr am Ortsrand. Ein
winziges, idyllisches, nahezu verwaistes Dorf in tiefster Provinz, aber mit
einem voll besetzten Restaurant. Freundliches Willkommen,
Händeschütteln, kleine Karte, zwei Menüs für 15 bis 25
Euro, die Gerichte von Hand hergestellt und sauber gekocht,
bodenständig, gut - sehr gut. Noch besser als man es sich vorstellen
kann! Nicht nur das Essen übrigens! Auch das ländliche Frankreich
ist wunderbar und übertrifft - zumindest hier im nördlichen
Burgund - die Erwartungen.
Wer möchte, kann das alles miterleben, wenn wir Ende Mai für
sechs Tage dort hinfahren und uns mit dem Burgund
beschäftigen: auf unseren Wanderungen durch Weinberge und
Flusstäler, beim Besuch der Abtei von
Fontenay, im Dorf Flavigny, in
dem "Chocolat" mit Juliette Binoche und Johnny Depp gedreht
wurde, in Vezelay, Avallon und Auxerre, wo wir in einem kleinen, romantischen Hotel
wohnen. Daneben gibt es eine Weinprobe in Chablis und
jeden Tag gutes, nein, saugutes Essen! Mal auf dem Bauernhof, mal im
Restaurant, in der Dorfwirtschaft und in der Stadt. Und bei unseren
weltberühmten Picknicks. Entworfen hat diese neue Reise übrigens
der Reisebuchautor Christoph Hennig, der im Burgund lebt. Der vielfach
ausgezeichnete Autor,
dessen Reiseberichte und Essays unter anderem in GEO-Saison, Merian, der
ZEIT und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheinen, hat auch unsere
Wanderungen in die Cinque Terre, Amalfiküste, Toskana/Elba und in die
Abruzzen ausgearbeitet. Derzeit gibt es diese Burgundreise noch zum
Frühbucherpreis von 845 €! Sie ist bereits gut gebucht, wer sich
bald entscheidet, bekommt aber noch einen Platz. Willkommen auf einer
Wanderkulturgenussreise, wie sie noch nicht im Buche steht!
Keinen Platz mehr gibt es dagegen auf der Portugalreise
in den Pfingstferien, sie ist bereits ausgebucht. ABER: Da die
Nachfrage so groß ist, haben wir uns entschlossen, noch in diesem
Jahr ein weiteres
Mal nach Portugal zu fahren, und zwar im späten Herbst! Wenn es
bei uns schon ganz dunkel und neblig wird, können wir mit etwas
Glück (und das haben wir doch fast immer, gell?) ein paar schöne,
helle, glückliche Tage im Süden verbringen: In Lissabon, Porto
und an der Algarve, dort, wo sie noch idyllisch ist, und auf der Hin- und
Rückreise in den Städten Bilbao, Salamanca, Sevilla, Valencia,
Cordoba und Girona. Eine Reise, wie wir sie ähnlich im Frühjahr
2010 bereits durchgeführt hatten, wenn Ihr Euch erinnert. Auch diese
Reise war damals ruckzuck ausgebucht. Deshalb eine weitere Portugalreise in
diesem Jahr: 26.11. bis 04.12.2011. Frühbucherpreis 1.580 € bis
28.08., danach 1.750 € pro Person im Doppelzimmer. Falls es dann noch
Plätze gibt…
Wir reisen über Land, weil es Spaß macht und die Umwelt
schont. "Die Umwelt interessiert mich einen Dreck", sagt dagegen
Michael O'Leary, Chef des Billigfliegers Ryan-Air in einem Interview in der
Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Montag, nachzulesen hier.
Schon vor ein paar Jahren äußerte er sich zum Bericht von Sir
Nicholas Stern, dem Chefökonomen des britischen Finanzministeriums,
mit den Worten: "Viele Lügen und Fehlinformationen wurden von
Öko-Spinnern auf der Grundlage des Berichts eines idiotischen
Ökonomen in Umlauf gebracht." http://www.germanwatch.org/kliko/k47flug.htm.
Und beschwert sich über 8 € Flugverkehrsabgabe in Deutschland. Da
frage ich mich, ob eigentlich jemals eine Mineralölsteuer erhoben wird
für das Flugbenzin, um diesem Typen klarzumachen, wie privilegiert
Flugreisende schon immer sind und wie billig sie die Klimakatastrophe
vorantreiben dürfen? Allerdings dürfte dieses Thema seine
78.000.000 Fluggäste genauso wenig berühren wie ihn selbst.
Politiker interessiert die Umwelt ebenfalls einen Dreck oder sie sind
unfähig, etwas zu tun. Wahrscheinlich aber sind die meisten willige
Erfüllungsgehilfen der Airlines und sorgen dafür, dass die
„Öko-Spinner“ mit ihren Forderungen nach Gleichbehandlung
der Verkehrsträger und Umweltabgaben nach dem Verursacherprinzip nicht
durchkommen. Ein paar Spenden wie unlängst, als es um die
Mehrwertsteuerreduktion zugunsten unserer Hoteliers ging, und die Sache ist
geregelt. "Die Umwelt interessiert mich einen Dreck!" Wäre
es anders, wäre das Fliegen nicht so billig?
Nichtsdestotrotz: Der Frühling beginnt, es wird wieder wärmer,
auch ohne vermehrten CO2-Ausstoß. Und mit dem Frühling
fängt unsere neue Reisesaison mit genialen Angeboten an entspannten,
spannenden, bewussten und bewusstseinserweiternden Wander-, Städte-,
Kultur-, Musik-, Studien- und Ferienreisen an. Immer über Land, und
immer mit dem klimafreundlichsten und sichersten Verkehrsmittel – dem
Bus! Denn die Welt ist viel zu schön, um darüber hinwegzufliegen.
Gell?
Ganz aktuell gibt es noch ein paar freie Plätze nach den
Fastnachtsferien auf den Reisen in die Cinque
Terre, nach Guernsey
und Griechenland.
Und in den Osterferien fahren wir nach Paris,
Padua,
Mailand,
Rom,
London
und nach Roses!
Ja, der Frühling beginnt.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Februar 2011 - Nachrichten von Avanti
Liebe Leute,
die Revolution in Tunesien, der Aufruhr in Ägypten und die Unsicherheit, wie sich die Lage in den Ländern des Maghreb und Nahen Osten entwickelt, haben uns veranlasst, die Mittelmeerumrundung, die in einer guten Woche hätte beginnen sollen, abzusagen. Wir fahren nicht! Jetzt nicht. Wir verschieben sie. Im Frühjahr 2012 versuchen wir es wieder und hoffen, dass sich die Lage im Sinne der Bevölkerung unblutig zum Guten entwickelt! Wer Interesse hat, dann mitzukommen, kann sich bei uns melden! Diejenigen, die jetzt gebucht hatten, sind zum großen Teil dabei. Der Reiseverlauf steht ja bereits hier, wenn wir auch das Datum der Abreise am 11.02.2012 noch nicht definitiv bestätigen können. Wir werden sehen.
Vor gut zwei Wochen waren wir schon für ein paar Tage in Spanien, an der Costa Brava zum Wandern und um Barcelona einen Besuch abzustatten. Sonne, 15 Grad, entspannte Genusswanderungen, keine anderen Touristen, tolles Hotel, Essen vom Feinsten, schöne Picknicks... Diese "Auszeit mit Glück" war so wunderbar, dass wir gleich den Termin für den Winter 2012 festgelegt haben. Ihr könnt Euch schon anmelden!
In Freiburg ist wieder Mundologia! An diesem Wochenende vom 04. bis 06. Februar berichten namhafte Referenten von ihren Abenteuern in aller Welt, darunter so bekannte Leute wie Reinhold Messner. Wir sind wieder dabei, nicht mit einem Vortrag über die unglaublichsten Busreisen der Welt, sondern auf der Ausstellung und Reisemesse im Konzerthaus. Schaut einfach vorbei, wir sind oben in der zweiten Etage und außer am Freitagabend bin ich die meiste Zeit auch am Stand. Ich freue mich auf interessante Gespräche und Diskussionen. Das aktuelle Programmheft könnt Ihr dort auch mitnehmen, falls Euch noch ein Exemplar fehlt.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Januar 2011 - Auf ein Neues!
Liebe Leute,
alles Gute für dieses neue Jahr! Wir hoffen, Ihr habt es gut anfangen
können und wünschen Euch, dass noch besser weitergeht!
Die Programmhefte 2011 sind verschickt, wer - aus welchem Grund auch
immer - keines erhalten hat, soll sich doch bitte melden,
spätestens dann müsste es zugestellt werden. 20 Jahre gibt es nun
Avanti: ich glaube, wir haben für das Jubiläumsjahr ein ganz schönes
Reiseprogramm zusammengestellt. Es dokumentiert eine im Rückblick
ziemlich gradlinige Entwicklung, an der Ihr einen wesentlichen Anteil
habt und die es möglich macht, dass wir mit Euch immer interessantere
Projekte verwirklichen können. Das ist wirklich toll. Vielen Dank, dass
Ihr mitkommt! Egal ob Genuss- oder Sportwanderer, Mailandausflügler,
Busfans, Ökos, Nichtdogmatiker, Wochenendreisende, Hedonisten, Fundis,
Weltreisende, Flugverweigerer oder Alltagsflüchtlinge: Wir freuen uns,
wenn wir Eure Wünsche erfüllen, Ihr Euch wohlfühlt, und wir zusammen
aufregende und ganz normale Dinge erleben. Wir freuen uns über Eure
Begeisterung und danken für Treue und konstruktive Kritik! Schön ist
auch, dass bei uns immer wieder Leute dabei sind, die nie eine
Gruppen-, geschweige denn eine Busreise, machen würden. Eines ist klar:
Je mehr Ihr mit uns fahrt, umso mehr können wir umsetzen, im Großen wie
im Kleinen, ob auf Heimatkunde-Ausflügen oder großen Touren! Und wenn
ein Rückblick auch Ausblick ist, dann erleben wir immer schönere Tage
zusammen, hier, ganz weit weg und zwischendrin, gell?!
Drei (Reise-) Messetermine, auf denen wir Avanti mehr Leuten bekannt
machen wollen, damit die Entwicklung nicht stehen bleibt, sind in den
nächsten Wochen in unserem Kalender eingetragen: Wir sind jetzt im
Januar mit dem Pekingbus auf der CMT in Stuttgart vertreten und
haben vom 4. bis 6. Februar einen Stand auf der "Mundologia“ im
Konzerthaus Freiburg. Im März steht wieder die Ferienmesse CFT
in Freiburg auf dem Plan. Wer Zeit und Lust hat, kann mal
vorbeischauen, es ist immer sehr interessant und spannend - auch was
andere Veranstalter angeht und was die anbieten!
Derzeit bin ich wie jedes Jahr zum Jahreswechsel in Andalusien.
Bis auf einen Regentag hatten wir fast nur Sonne. Morgens zwitschern
die Vögel, das Frühstück nehmen wir auf der Terrasse ein, gegen Mittag
klettert das Thermometer auf 20 Grad oder mehr. Wir machen unsere
Ausflüge und Wanderungen und wissen, wenn wir jetzt am Donnerstag
zurück nach Freiburg kommen, werden die Tage schon wieder länger. Das
Schlimmste ist überstanden. Irgendwann kehrt ja auch in Deutschland der
Frühling ein. Bis es soweit ist, gibt es vielfältige Möglichkeiten, dem
Winter zu entfliehen: Nach Begur und Barcelona für erste
Sonnenstrahlen jetzt im Januar, es gibt den Frühling im
Prosecco-Gebiet, Frühling in Barcelona und Roses, Frühling
am Karneval in Venedig, Frühling auch auf der großen
Mittelmeerumrundung, Frühling auf Guernsey und Frühling in den
Cinque Terre. Skifans stellen wir hoffentlich mit unserem
Wintersportprogramm zufrieden. Und wer jetzt bereits an den
kommenden Jahreswechsel denkt: Für die Andalusienreisen über
Weihnachten/Neujahr 2011/12 kann und sollte man sich bald
anmelden - Sie sind meist auf Monate im voraus ausgebucht!
Herzlich willkommen!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter - Rundbrief am Jahresende
Liebe Leute,
nächste Woche geht unser Jahresprogramm 2011 in Druck. Alle Reisen sind nun auch im Internet abzurufen, hier der kalendarische Überblick: http://www.avantireisen.de/index.cfm.
Wer den hiesigen Winter unterbrechen möchte, könnte mit uns schon am 16. Januar in den Süden starten: Wir fahren nach Katalonien in den Parador von Aiguablava ans Meer und anschließend nach Barcelona. Zunächst gehen wir ein bisschen wandern an der im Januar menschenleeren Küste und anschließend ein paar Tage "in die Stadt". Temperaturen? Mit etwas Glück um die 15 Grad und Sonne.
"Ein Parador," schreibt Wikipedia, "ist in Spanien die gebräuchliche Kurzbezeichnung für "Parador Nacional" und ist als staatlich betriebenes komfortables und stilvolles 3- bis 5-Sterne-Hotel in oft historischer Bausubstanz aufzufassen. Die Paradores wurden seit 1928 von der spanischen Regierung mit Unterstützung des spanischen Königs Alfons XIII. in umgebauten Burgen, Schlössern, Festungen, Klöstern oder anderen historischen Gebäuden zur Förderung des Fremdenverkehrs eingerichtet. Die Zahl der Paradores wird ständig erweitert, im Jahre 2010 sollen es 100 sein. Die meisten Paradores befinden sich in historisch bedeutsamen Orten wie etwa Ávila, Cáceres, Córdoba, Cuenca, Granada, León, Mérida, Ronda, Salamanca, Segovia, Santiago de Compostela oder Toledo oder in herausragender Landschaftslage und bieten oft einen bemerkenswert schönen Ausblick."
Der Verleger, Buchautor, Gastro- und Gesellschaftskritiker Wolfgang Abel (www.oaseverlag.de) sagt speziell zum Parador von Aiguablava: „Schon die Anfahrt macht Laune: Erst steil abwärts, dann eine geschwungene Auffahrt hinauf zur pinienbewaldeten Halbinsel. Diese wird vorn zum Felssporn und noch weiter zum Meer fast zur spitzen Nadel. Obendrauf passt genau der Parador. Der liegt langgestreckt obenauf wie ein gut vertäuter Hoteldampfer. Höher und exklusiver über dem Meer liegt kein zweites Haus der Kette, und so kommt es, dass Gäste hier etwas öfters als anderswo an die Reling treten und einfach nur in die Welt schauen. Schauen, wie um Mitternacht der Mond hinter zerzausten Pinienkronen verschwindet, wie die Möwen Radau machen, wie sich morgens die Sonne langsam zum Schwimmbad hocharbeitet... In der Summe gehört der Parador von Aiguablava, obwohl weder neu noch außergewöhnlich luxuriös, zu den Spitzenhäusern der Paradores-Gruppe.“
Also der perfekte Standort am Meer für unsere Auszeit im Winter, gewürzt mit Ausflügen und Wanderungen. Große Zimmer mit Balkon. In diesem 4-Sterne-Hotel haben wir vier Übernachtungen mit Halbpension gebucht. Anschließend geht es nach Barcelona. Dort wohnen wir im 4-Sterne-Hotel mitten in der Stadt. Ein paar freie Plätze gibt es noch, die Gruppe bleibt jedoch übersichtlich und exklusiv: Zum Einsatz kommt unser neuer luxuriöser roter 5-Sterne-Bus für kleinere Gruppen, und wer darf ihn fahren? Ich.
Zur perfekten Reisezeit für Nordafrika und den nahen Osten bin ich damit auch ab dem 12. Februar unterwegs, wenn wir das Mittelmeer umrunden, hier gibt es ebenfalls noch eine überschaubare Anzahl an freien Plätzen. Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien, Syrien, Türkei und Griechenland sind die Länder, die wir bereisen: Zu buchen sind Teiletappen von drei oder vier Wochen oder die Gesamtreise von sieben Wochen Dauer. Alle Länder des östlichen Mittelmeerraumes, ihre Höhepunkte und der Alltag auf einer einzigen Reise. Eine gute Idee wäre sicherlich, für diese Reise jetzt zu Weihnachten einen Gutschein zu verschenken. Das ginge auch für die große Tour Freiburg - Peking 2011. Ein großer Dank ist Euch gewiss!
Damit wären wir beim Thema Weihnachten, dessen gelegentlich auftretende Problematik man derart lösen könnte, dass man mit Avanti nach Andalusien verschwindet. Allerdings gibt es in diesem Jahr keinen freien Platz mehr, die Zahl der Flüchtlinge ist groß, aber für Weihnachten/Silvester 2011/12 in Andalusien nehmen wir noch Buchungen entgegen. Deshalb: Reisegutscheine sind Geschenke, die Freude machen, von denen man etwas hat, an die man sich gerne erinnert und die nicht irgendwo verstauben oder vergessen werden! Freie Plätze in den Weihnachtsferien 2010/11 gibt es kurzfristig noch bei den Skifahrten Grindelwald und Verbier/Portes du Soleil, teilweise auch für Venedig im Winter und Paris (an Dreikönig).
Bis dahin viele Grüße - und kommt gut ins neue Jahr!
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter - Herbst
Liebe Leute,
seit drei Tagen sind wir auf der sorrentinischen Halbinsel und an der Amalfiküste zum Wandern. Einem bäuerlichen Kulturland südlich von Neapel, im dem die Einheimischen auf kleinen Parzellen im hügeligen Hinterland der Küste Oliven und vor allem Zitronen kultivieren. Sie liefern den Grundstoff für einen unvergleichlichen Limoncello-Likör, der uns nach dem Abendessen serviert wird. Unser Hotel heißt "Piccolo Paradiso", es liegt ein paar Schritte oberhalb des kleinen Hafens Marina della Lobbra, wo wir zum Aperitif immer auf der Terrasse von Angelos Bar sitzen, "wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt".
Morgens wecken uns die Hähne, lautes Vogelgezwitscher und gelegentlich bellende Hunde. Eine sanfte Brise bewegt die Vorhänge in meinem Zimmer und aus der Küche steigt der Duft von Kaffee nach oben. Später gehen wir wandern, sind in Gespräche vertieft und genießen die sagenhaften Ausblicke auf das Meer, richten unser Picknick und lassen uns den Mozzarella, der von den Milchbauern Kampaniens hergestellt wird, auf der Zunge zergehen. Das Brot aus dem Holzofen, die Salami aus den Bergen, die Tomaten, Gurken, Oliven und ersten Mandarinen schmecken noch intensiver, als man sich das in Deutschland vorstellen kann. Der warme Scirocco, ein Wind aus Afrika, hat die Wolken nach Norden vertrieben, es ist heller als an einem Sommertag in der Oberrheinebene, der Himmel über dem Meer blau und die Sonne strahlt mit unseren Gesichtern um die Wette. Diese Reise trägt den Titel: "Amalfi und Sorrent, Wanderungen an der schönsten Küste Italiens". Wir bieten sie im nächsten Jahr wieder Ende April und Ende Oktober an.
Das neue Programmheft wird erst Mitte Dezember gedruckt sein, deshalb empfehlen wir, die Reisen, auf denen Sie/Ihr mitkommen wollen/wollt, jetzt bereits zu buchen, so wie es schon viele getan haben. Die Zeit vergeht schnell, auch wenn 2011 vielleicht noch weit weg erscheinen mag.
Ihnen und Euch ganz herzliche Grüße aus Italien
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter - Rundbrief Oktober
Liebe Leute,
immer wieder werden wir auf den Film über unsere Shanghaireise im Fernsehen angesprochen und erhalten Mails dazu. Viele fanden den Tenor des Films etwas seltsam, hier ein Beispiel "Die Reportage im SWR-Fernsehen fand ich übrigens enttäuschend. Fast nur Widrigkeiten und Unannehmlichkeiten; das, was die Reise schön gemacht hat, und weshalb die Leute ja mitgefahren sind, ist so gut wie nicht vorgekommen. Da hat wohl einer sein Vorurteil ins Bild (und Ton) gesetzt. Schade!"
Uns geht es genauso, denn der Film spiegelt kaum die gute Stimmung und entspannte Atmosphäre der Reise wider, sondern versucht das Gegenteil zu beweisen. Das bestätigen auch alle, die mitfuhren, den Blog verfolgten und Untertöne des Kommentators heraushören konnten. Aber was soll's, der Reporter war eine beschränkte Zeit dabei und suchte halt das wenige negativ zu Interpretierende aus seinem Material heraus und garnierte es mit ein paar stimmungsmachenden Unrichtigkeiten nach dem Motto "Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten", das erleben wir ja ständig. In diesem Sinne hat er gute Arbeit geleistet. Ein paar schöne Landschafts- und Busbilder waren trotzdem zu sehen. Wie diejenigen, die wirklich dabei waren, die Reise nach Shanghai erlebten, kann man hier aus erster Hand erfahren.
Halten wir uns nicht länger damit auf, für uns geht es weiter und für Euch auch! Noch vier Wochen, dann laufen die Frühbucherpreise für die Mittelmeerumrundung sowie für die kommende Pekingreise aus! Gebt Gas, damit es noch reicht! Damit lassen sich locker mal eben 1.700 bzw. 1.100 Euro sparen.
Für dieses Geld könnte man dann andere Reisen mit uns unternehmen, es muss ja nicht immer so weit weg gehen. Viele Reisen des kommenden Jahres stehen bereits auf unserer Internetseite Kalender, und wenn man bald bucht, kommt man aus dem Sparen gar nicht mehr heraus! MIt Sicherheit kommen auch deshalb so viele "Wiederholungstäter" mit, weil sie durch ihre Frühbucherei den Zweit- oder Dritturlaub finanzieren. So ist unsere Andalusienreise über Weihnachten jetzt bereits nahezu voll und jede/r hat durchs frühe Buchen 140 Euro gespart. Das reicht für mehr als ein Lyon- oder Mailand-Wochenende, oder nicht?
Ganz im Ernst: Im Januar gibt es eine geniale Tour in den Küstenparador von Aiguablava/Katalonien mit kleinen Wanderungen und gutem Essen und ein bisschen Barcelona. Wir wissen ja, wie schön es auch im "Nahbereich" sein kann. Und die Costa Brava liegt sozusagen vor unserer Haustür. In zwölf Stunden entspannten Dahingleitens im 5-Sterne-Bus und ein paar Pausen sind wir schon da. Darauf darf man sich jetzt schon freuen, gerade angesichts des beginnenden Herbstes. Der Frühbucherpreis für die schönste Winterwanderfrühlingswoche des Jahres 2011 gilt noch bis zum 22. Oktober!
Von Radio Basel haben wir jetzt auch das sagenhafte Interview mit Heidi Bisang zur Shanghaireise erhalten, das nun endlich nachzuhören ist, nachdem die Links nicht funktionierten. Einfach genial, wie sie erzählt! Ein bisschen alemannisch sollte man verstehen, Heidi Bisang kommt aus Basel.
Bis zum Sonntag bin ich noch in Offenburg auf der Oberrheinmesse mit dem Pekingbus als Ausstellungsstück. Jeden Tag erzähle ich um 14.30 Uhr im kleinen Saal von den beiden Chinareisen. Wer noch zögert, könnte dort Fragen stellen und sich den Bus zeigen lassen, das "rollende Wohnzimmer" und die "gute Stube" auf unseren großen Touren - nicht nur nach China, sondern jetzt in die Toskana, nach Amalfi, Marokko und Andalusien.
Übrigens treffen sich am kommenden Freitagabend, 1. Oktober, um 20 Uhr wieder einige, die schon mit uns unterwegs waren im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Ein lockeres Zusammensein der Avanti-Familie. Auch diejenigen, die sonst nicht dabei sind, sind herzlich willkommen! Ihnen und Euch eine gute Zeit und einen schönen Herbst!
Herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter - Schön, oder nicht? Langsam wird es Herbst
Liebe Leute,
ich kann nicht klagen über diesen Sommer: Zum ersten Mal hatten wir Tagesausflüge und Wanderungen in der näheren Umgebung von Freiburg angeboten, und die meisten Touren waren ein voller Erfolg, auch was das Wetter anging. Zwar war es morgens meist nicht so, dass man allzugroße Lust verspürte, loszuwandern, aber im Tagesverlauf klarte es meist auf und wir hatten eine tolle Zeit miteinander! Höhepunkte waren die Picknicks: Wunderbare Rohmilchkäse aus Frankreich, Esel-, Bison-, Hirsch- und Rehsalami vom Markt in Colmar oder Schlettstadt, Gurken, die nach Gurken schmeckten, Brot, das seinen Namen verdiente, Bio-Olivenöl, das ich aus Griechenland mitgebracht hatte, ebenso wie handgeschöpftes Meersalz aus Portugal und dazu einen erstklassigen Vino Tinto aus der Mancha Spaniens. Die Wurst dünn geschnitten mit Messern aus China und Iran, und alles liebevoll hergerichtet auf einer handbedruckten Tischdecke aus Isfahan: Die ganzen Herrlichkeiten unserer Reisen waren ausgebreitet unter dem Himmel des Elsass oder des Schwarzwaldes. Heimat mit Fernweh: Da freue ich mich jetzt schon auf die "Heimatkunde" des kommenden Jahres und auf die Touren in die Länder, wo wir wieder einiges einkaufen können!
Aktuell ist derzeit ein Bus in Griechenland auf unserer Sommertour auf die Peloponnes, und dieser Bus wird eine Ladung dieses tollen Olivenöls mitbringen: Ab dem 13. September könnt Ihr es dann in unserem Büro in Freiburg in der Klarastraße erstehen - so lange der Vorrat reicht! Die Halbliterflasche für 4 Euro, 1 Liter für 7,50 und der 5-Liter-Kanister für 35 Euro. Ab Montag, den 13.09.! Oder Ihr kauft es direkt beim Erzeuger, wenn wir im Frühjahr und Sommer 2011 dort hinfahren. Das wäre mir am liebsten!
Am 14.09. kommt im Fernsehen auf dem Dritten Programm die Reportage über unsere Shanghaireise 2010. Um 22.30 h. Die Sendung heisst "Schlaglicht", und der Beitrag "Nächste Ausfahrt Shanghai". Ich bin echt gespannt, was Jürgen Rose, der Reporter des SWR aus den vielen Stunden an Material, das er während der Reise mit seiner Kamera aufgenommen hat, auf eine halbe Stunde zusammengeschnitten hat. Gesehen hab ich leider noch nichts davon, nur das, was während der "Landesschau" am 18.08. vorab gezeigt wurde (http://www.youtube.com/watch?v=E1Ir5BucjdA), ich kann also nicht sagen, ob und wie gut wir dabei wegkommen. Für mich und die Mitreisenden wird es also spannend! Sehr spannend! Und hoffentlich nicht allzu peinlich.
Derzeit bin ich voll mit der Planung 2011 beschäftigt, und da so viele bereits nach dem Programm 2011 fragen, kann ich nur wiederholen, was ich immer wieder sage: Schaut im Internet auf unsere Homepage! Die wird nach und nach aktualisiert, und bis das gedruckte Heft erscheint, dauert es noch eine Weile.
Wer direkt mit uns ins Gespräch kommen möchte, kann das auch auf der Oberrheinmesse in Offenburg: Vom 25.09. bis 03.10. sind wir dort vertreten mit dem Bus, mit dem ich nach Shanghai gefahren bin: Zum Probesitzen, zum Smalltalk, oder um zu sehen, wie verrückt wir mit unseren Überlandreisen tatsächlich sind. Ich würde mich sehr freuen, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen! Ihr wisst ja, ab Februar 2011 gibt es die geniale Mittelmeerumrundung und ab April wieder eine Seidenstraßentour nach Peking. Zum Ausgleich für die "Heimatkunde" der vergangenen Wochen und des kommenden Sommers.
Fragen beantworte ich auch gerne beim nächsten Stammtisch am kommenden Freitag, 3. September ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Bis dann!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Sommerrundbrief
Liebe Leute,
ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Wer nicht nach Shanghai mitfahren konnte, kann das nun im Fernsehen auf Südwest 3 nachholen, am 14.09. um 22.30 h. "Nächste Ausfahrt Shanghai" lautet der Titel der Reportage von Jürgen Rose, der unsere Reise mit der Fernsehkamera begleitet hat. Ein weiterer Fernsehtermin ist an diesem Mittwoch, den 18.08. also heute Abend um 18.45 h in der Landesschau auf Südwest 3, in der es auch um Avanti geht. Verpasste Fernsehbeiträge sind einzusehen auf youtube.
Wer in diesem Sommer in eine sonnenwarm geerntete, reife Tomate aus dem Garten beißt, dazu ein Stück richtiges Brot isst, das in gutes Olivenöl aus Griechenland getunkt wird, kann erfahren, was echter Genuss ist. Es ist ganz einfach! Alles was es dazu braucht, sind gute Grundprodukte zur rechten Zeit.
Echten Genuss unserer Gegend zur rechten Zeit erfahren diejenigen, die auf unseren "Heimatkunde"-Touren in die nähere Umgebung Freiburgs dabei sind. Ab Donnerstag soll es ja wieder besser werden mit dem Sommer, besser für die Tomaten, besser auch für uns. Beim Bummel über den Markt von Schlettstadt, Colmar oder Mulhouse, bei der Wanderung, beim Picknick und dem Draussensein in unserer schönen Natur, das sind Sinnesfreuden, die ein kleines Glück bedeuten können und doch wenig kosten. Die nächsten Termine sind: Colmar und Gerardmer 19.08., Luzern 20.08., Schlettstadt und Taenchel am 24.08., Mulhouse und Hochvogesen am 26.08., Straßburg am 27.08. und St. Odilien am 31. August. Außerdem gibt es eine Fahrt mit Pius Kopp auf die Insel Reichenau am 09.09. und in die Südpfalz am 25. September.
Um Genuss beim Essen geht es beim "Salone del Gusto", der Messe des Geschmacks, den die internationale Slow-Food-Bewegung in Turin veranstaltet. In Kooperation mit Slow Food Freiburg bieten wir allen Interessierten eine bequeme, sichere und nachhaltige Reisemöglichkeit nach Turin. Kosten 150 Euro. Die Hinfahrt findet am 21.10. statt, zurück geht es am 25. Oktober. Die Übernachtungen sind selbst zu buchen, z. B. "unser" zentrales Hotel Genio oder man guuugelt ein bisschen.
Genuss pur war für Christine und Walter auch unsere Reise in die Abruzzen im vergangenen Sommer: Das Essen in den kleinen Slow-Food-Lokalen im Rahmen der Halbpension fanden sie so gut, dass sie mich hinterher (im Spaß natürlich) wegen Gewichtszunahme trotz Wanderns verklagen wollten. Kurzentschlossene können jetzt wieder mitkommen in die Abruzzen, auch nach Roses in den Sommerferien gibt es noch freie Platze. Ausgebucht ist aber die Reise in die Südtoskana und nach Elba, ein paar Plätze sind jedoch noch zu haben bei der Andalusientour Ende September. Zu wenig Interesse fand dagegen die Wanderreise nach Kreta, die wir deshalb aus dem Programm genommen haben. Schade drum, aber wir können niemanden zum Glück zwingen.
Täglich kommen bei uns Leute ins Büro und fragen nach dem Programmheft 2011. Ich kann nur sagen: Wir sind dran! Einiges ist schon auf unserer Homepage zu finden, die großen Touren des kommenden Winters, der Karneval in Venedig und auch unsere Skireisen 2011 sind bereits aktualisiert. Bis das Heft jedoch gedruckt ist, vergehen noch einige Wochen. Im August waren wir noch nie fertig, erfahrungsgemäß wird es November/Dezember. Deshalb am besten immer wieder im Internet nachsehen, es kommen nun laufend neue Reisen und Termine für 2011 dazu.
So viel für heute, genussvolle Sommertage wünsche ich Euch allen!
Hans-Peter Christoph
PS: Demnächst läuft unser Frühbucherrabatt für die Marokkoreise im November aus! Das sind 300 Euro, die man sparen kann, wenn man jetzt bucht! Auch die Reise rund ums Mittelmeer 2011 und die Pekingreise 2011 gibt es noch zu günstigeren Konditionen, wenn man sich bald entschließt. Einige haben es schon getan.
Avanti Newsletter August 2010 - Sommerferien - und danach?
Liebe Leute,
jetzt ist Sommer und die Ferien haben begonnen, auch in Baden-Württemberg. Viele fahren nun in den Urlaub, mit dem Auto, Zug, Flieger oder dem Bus.
Aber was macht man, wenn nicht weit weg will? Ganz einfach: Man setzt sich ebenfalls in den Bus! Erinnert Ihr Euch, wie wir letzten Sommer einiges hier in der Regio ausprobiert haben? Jetzt geht es wieder los! Städte wie Luzern, Mulhouse und Straßburg sind im Programm, Wanderungen im Elsaß und im Schwarzwald, Baden in Alpenseen der Schweiz und am Baggersee im Ried der nahen Ortenau. "Heimatkunde" hieß das Fach früher in der Schule, heute machen wir das selbst, und ich bin sicher, dass es bei uns lustiger zugeht als damals! Hier sind alle Termine, Ziele und Aktivitäten für unsere "Heimatkunde"-Tagestouren!
Restplätze "richtiger" Reisen in den Sommerferien und kurz danach gibt es hier noch:
Wer 2010 noch später im Jahr Urlaub machen will, kann Geld sparen, wenn er/sie sehr bald eine der folgenden Reisen bucht, denn die Frühbucherpreise laufen bald aus:
Außerdem gibt es jede Menge an Kurzreisen übers Wochenende - das ganze Jahr über, und die Arena von Verona und die Seebühne in Bregenz an den kommenden Wochenenden.
Jahresplanung 2011: Für alle, die auf der Suche nach etwas ganz Außergewöhnlichem sind, haben wir drei besondere Reisen im Programm: Die Mittelmeerumfahrung "Circolo mediterraneo orientale" ist online, ebenso die neue Seidenstraßentour nach Peking und eine neue halblange Tour: "Vom schwarzen Wald ans Schwarze Meer" mit einem zehntägigen Aufenthalt auf der Krim! Mit Odessa, Jalta, Kiew, Lemberg, Krakau und anderen Orten, von denen man schon gehört hat, sich aber nie eine Vorstellung davon machen konnte. Im Juli 2011 geht es los!
Und wie immer zum Schluss der Hinweis auf den "Stammtisch": Am ersten Freitag des Monats, also kommende Woche am 6. August ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Ich freu mich darauf, Euch nach langer Abwesenheit wieder zu sehen!
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Juli 2010 - Sommer! Und Ferien!
Liebe Leute,
stellt Euch vor, es ist Sommer und die Ferien beginnen!
Stellt Euch vor, wie Ihr Taschen und Koffer packt, das Auto beladet - und im Stau steht.
Stellt Euch vor, wie Ihr Euch in drangvolle Züge quält und nicht Euren reservierten Platz bekommt, weil Ihr vor lauter Menschen, Koffern und Taschen nicht durchkommt. Oder dass Euer Zug dermaßen Verspätung hat, dass sämtliche Anschlüsse und Reservierungen hinfällig sind.
Stellt Euch vor, Ihr kommt an den Flughafen und reiht Euch ein in die Schlange. Garantiert in die langsamste. Stellt Euch vor, abends im Hotel am Buffet wieder Schlange stehen zu müssen. Stellt Euch vor, wie es beim Frühstück aussehen wird, beim Mittagessen, beim organisierten Ausflug, beim nächsten Abendessen, beim übernächsten, jeden Tag. Es sind Ferien. Sommerferien.
Stellt Euch vor, Ihr kommt stattdessen ans Konzerthaus. Ein entspannter Chauffeur wünscht einen guten Morgen und Ihr macht einen Ausflug in die Schweiz, ins Elsaß oder den Schwarzwald. Ein reservierter Sitzplatz, kein Generve, einfach ein ganz entspannter Sommertag an der frischen Luft mit Menschen, die ebenfalls keine Lust auf MassenAllinklusiveStau haben.
Stellt Euch vor, Ihr kommt in den Hafen, wo es nach Meerwasser riecht, ein Dampfer hupt, die Möwen schreien, LKWs rangieren, der Asphalt dampft und ein Schiff wartet, das Euch nach Griechenland bringt. Zum Zelten, so wie früher, als man einfach in den Schlafsack kroch und morgens ins Meer sprang. Rad fuhr, im Schatten döste, schwamm, schweigend in der Dämmerung ein Glas Wein trank und den Wellen lauschte.
Stellt Euch vor, Ihr wollt wandern im Süden, in Bergen, die kaum jemand kennt, wo das Essen noch besser ist, als man sich das wünscht. Stellt Euch vor, wie es duftet auf den Bergwiesen am Morgen, wie Ihr die Muskeln spürt, der Schweiß rinnt und wie das Bier später auf der Piazza in der Kehle zischt.
Stellt Euch vor, Ihr wollt einmal in die Oper, nach Italien, nach Verona, in die Arena, und alles ist organisiert. Die Reise, das Hotel, die Karten und die nette Begleitung.
Übrigens ist am Freitag wieder "Stammtisch" der Avanti Familie, wie immer im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Dort könnte man sich verabreden. Und andere treffen, die ebenfalls Ferien machen wollen, wie man sie sich vorstellt.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
PS: Wir sind übrigens noch in China, seit Montag auf dem Rückweg von Shanghai irgendwo zwischen Xi'an und der Wüste Gobi und noch gute drei Wochen unterwegs. Am vergangenen Freitag haben wir die Expo in Shanghai besucht und wurden auf dem Stand der Stadt Freiburg empfangen. Sehr herzlich übrigens! Interessant war es zu sehen, dass Freiburg wirklich den Ruf einer "grünen" Stadt hat, deren Bevölkerung man hier in der Ferne eine nachhaltige Lebensweise zutraut. Auf der Pressekonferenz, die anlässlich unserer Ankunft ausgerichtet wurde, waren namhafte chinesische Zeitungen, Radiostationen und Fernsehsender vertreten, die sich höchst interessiert zeigten an unserem Ansatz eines nachhaltigen, ökologischen, "grünen" Tourismus, wie er mit dem Bus par Excellence möglich ist. Das Thema hat einen Stellenwert! Umweltthemen sind angekommen bei den Chinesen, und zwar nicht nur in Bezug auf Energieeinsparung, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Luftverbesserung, Gewässerschutz oder Aufforstung, sondern auch was den Tourismus angeht: Unsere Art so weit zu reisen wurde als etwas Außergewöhnliches betrachtet und als Schritt in die richtige Richtung. Nicht um möglichst schnell von Deutschland nach China zu kommen, sondern um nachhaltig und authentisch zu reisen. Den Bus zu nehmen wird hier bereits als Reiseform der Zukunft verstanden. Wir hatten den Eindruck, dass unsere Botschaft angekommen ist. Und aufgrund des "grünen" Rufes von Freiburg zeigte sich niemand allzusehr verwundert, dass ausgerechnet eine Freiburger Gruppe auf diese nachhaltige Art nach Shanghai reiste. Nächstes Jahr möchte uns deshalb ein chinesischer Fernsehsender nach Peking begleiten
Avanti Newsletter Juni 2010 - Avanti Rundbrief Juni 2010
Liebe Leute,
zum zwanzigjährigen Jubiläum von Avanti im Jahr 2011 unternehmen wir im kommenden Frühjahr sehr spannende Reisen. Angekündigt hatte ich sie bereits im großen Avanti-Programmheft 2010. Einige von Euch warten schon seit April auf die Ausschreibung. Jetzt ist sie fertig! Gut Ding braucht Weile - entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat. Die Monate der Vorbereitung und die aufregenden vergangenen Wochen haben mich mehr beansprucht, als ich wollte. Und es gab/gibt immer viel vorzubereiten, damit alles klappt!
In ersten Fall ist es eine Reise in die Länder, die ich teilweise vor über 30 Jahren zum ersten Male als LKW-Fahrer kennenlernte, eine Zeit, die großen Einfluss auf das Reiseprogramm von Avanti hatte und immer noch hat. Ohne die Erfahrungen, die ich damals machte, wäre mein Leben anders verlaufen und wir wären mit dem Omnibus weder nach Nordafrika, in die Türkei, den Iran, quer durch Zentralasien und schon gar nicht nach China gefahren. Wahrscheinlich gäbe es auch Avanti nicht. Nicht in dieser Form. Was aus mir geworden wäre, wenn ich damals nicht als Fernfahrer gearbeitet hätte, weiß ich nicht. Aber das ist gut so, denn es ist gekommen, wie es kommen musste und ich würde mit niemandem tauschen wollen.
2011 möchte ich also eine Tour machen in die Länder, in denen alles begann. Sie dauert sieben Wochen, ist auch als drei- und vierwöchige Teilstrecke zu buchen und beginnt am 12. Februar 2011. Eine Reise durch Griechenland, die Türkei, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libyen und Tunesien, also fast rund ums Mittelmeer! Alle Einzelheiten zu diesem neuen Abenteuer im Orient stehen hier.
Auf einen großen Schatz an Erfahrungen können wir auch zurückgreifen, wenn wir vom 14.08. bis 04.09. wieder in den Iran fahren: 17 Bürgerreisen hat der Freundeskreis Freiburg-Isfahan bereits als klassische Flugreisen durchgeführt, und wenn nun schon zum fünften Male ein roter Avantibus am Ararat oder im persischen Hochland auftaucht, dann sorgt das zwar immer noch für Aufsehen, ist aber längst keine Sensation mehr. Die Erfahrungen des Freundeskreis‘ Freiburg-Isfahan und die unseren haben wir gebündelt in der Tour, die wir speziell zum zehnjährigen Jubiläum der einzigen Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer iranischen Stadt aufgelegt haben, einer Partner- und Freundschaft, die lebendig ist wie sonst kaum eine. Wenn Ihr Euch noch nicht dafür entschieden habt, dann tut es jetzt! Denn 2011 fahren wir nur in den Iran, wenn wir uns wieder auf den Weg nach Peking machen.
Diese Überlandreise nach Persien findet jetzt in den Sommerferien statt und ist auch für diejenigen zu machen, deren Urlaubsplanung von Schulferien abhängt! Zehn Buchungen liegen uns bereits vor. Ob wir 2011 wieder eine reine Isfahan-Reise anbieten können, hängt davon ab, wie groß die Nachfrage nach dieser Reise jetzt im Sommer ist. Zehn weitere Leute, darunter auch Ihr, müssen sich jetzt entscheiden und diese Reise buchen! Dass Ramadan ist, wenn wir unterwegs sind, wird uns kaum belasten: Erstens sind wir keine Muslime, und damit auch nicht an die Fastengebote gebunden, zweitens geht man davon aus, dass wir Christen sind, und damit Angehörige einer auch im Iran geachteten Religion, deren Kirchenglocken nicht nur in Isfahan die Gläubigen zum Gottesdienst rufen, und drittens sind wir Reisende, denen man das ansieht. Kein Mensch wird uns Probleme machen, wenn wir etwas essen und trinken! Wer mitkommt, erlebt einzigartige Orte entlang der legendären Seidenstraße in Persien wie Täbriz, Kashan, Shiraz, Persepolis und Isfahan, aber auch Konya, Kappadokien, Sivas und Istanbul in der Türkei. Alle zählen zum Weltkulturerbe der Menschheit! Dazu kommt die sagenhafte Gastfreundschaft der Türken und der Hunger nach auswärtigen Kontakten der iranischen Bevölkerung! Gratis gibt es das unübertroffene Gefühl der langsamen Annäherung an den Orient, das sich aller Sinne bemächtigt. Wenn Ihr wissen wollt, was Euch dabei erwartet, dann lest die Beiträge im Blog der aktuellen Shanghaireise, denn auf gleicher Strecke waren wir vor drei Wochen auch in Isfahan. Im Blog der Reise Freiburg-Peking von 2008 steht ebenfalls viel dazu, weitere Reiseberichte gibt es hier, und was diverse Zeitungen zu unseren Isfahanreisen schrieben, findet Ihr auf diesen Seiten.
Wenn Ihr noch Fragen zur kommenden drei- oder vierwöchigen Überlandreise im August/September nach Persien habt, die durch das Studium der Reisebeschreibung und Blogbeiträge nicht geklärt werden und auch unsere MitarbeiterInnen im Büro Freiburg nicht mehr weiterhelfen können, dann nehmt bitte direkt Kontakt mit mir auf, ich habe diese Reisen geplant, war jedes Mal dabei und sitze auch im Sommer wieder am Steuer des 5-Sterne-Busses. Die Mailadresse, unter der ich derzeit in China erreichbar bin lautet: hpc@avantireisen.de.
Ja, wenn Ihr nun den langen Abschnitt zur Isfahanreise aufmerksam gelesen habt, dann habt Ihr mitbekommen, dass es 2011 wieder eine Chinareise gibt! Und zwar nach Peking! Auf der gleichen Route wie 2008 und 2010 wollen wir nach dem Start in Freiburg am 28.04. nach 66 Tagen die chinesische Hauptstadt am 02.07.2011 erreichen. Wenn Ihr Euch bis zum 31.10.2010 anmeldet, spart Ihr mit dem Frühbucherpreis bis zu 1.750 €! Teilstrecken sind ebenfalls möglich! Sämtliche Informationen, alle Antworten auf nicht gestellte Fragen und noch mehr zu diesem Abenteuer auf der legendären Seidenstraße findet Ihr hier. Dass diese eigentlich unmögliche Reise tatsächlich machbar ist, dürften wir bewiesen haben ...
Aber genug von großen Traumreisen für Auserwählte: Wenn ich jetzt in Freiburg wäre und das Bedürfnis hätte, ein paar Tage Ferien zu machen, ohne die Zeit und das Geld für eine Chinareise oder Mittelmeerumrundung zu haben, und zwar jetzt in nächster Zeit, dann würde ich mich in einen roten Avantibus setzen und damit nach Roses fahren! Roses liegt nur gute 12 Stunden Fahrtzeit von Freiburg entfernt kurz hinter der spanisch-französischen Grenze und ist ein angenehmer Ausgangspunkt für Wanderungen und die Erkundung eines Naturparks, der direkt ans Meer grenzt. Natürlich kann man dort auch nur faulenzen, sich sonnen und baden! Und wie! Der nächste Reisetermin ist 20. - 26.06., danach gibt es eine Fahrt dorthin in den Sommerferien vom 05. - 11.09. sowie drei weitere Termine im Herbst, nämlich 26.09. - 02.10., 10. - 16.10. und 24. - 30.10. Sieben Tage mit Ausflügen und Wanderungen ab 425/475 € Frühbucher- bzw. Normalpreis. Gibt es bessere Angebote für kurze Ferien?
In roten Bussen geht es an Wochenenden auch zu den Opernfestspielen in Verona, Avenches und Bregenz! Für folgende Wochenenden haben wir Karten und Hotels in Verona gebucht: 25. - 27.06., 23. - 25.07., 30.07. - 01.08. sowie 13. - 15.08. Kosten? Ab 345 €!
Die Tagesfahrten zur spektakulären Seebühne von Bregenz finden statt an folgenden Samstagen: 24.07./ 31.07./ 07.08./ 14.08. und kosten ab 114 €. Wer es geruhsamer möchte, kann die Wochenendreise vom 21. - 22.08. buchen.
Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat sich das Opernfestival Avenches als eines der wichtigsten Klassik-Ereignisse unter freiem Himmel etabliert. Die Aufführungen finden statt im 2000 Jahre alten römischen Theater im schweizerischen Avenches. Unser Termin: Samstag, 10. 07. Kosten inklusive Sitzplatz mit Lehne 139 €..
Freiburgs Partnerstadt Padua. ist eine Perle, genauso wie Granada, Lemberg und Isfahan wundervolle Partnerstädte sind. Es gibt außer Avanti keinen Veranstalter weit und breit, der so häufig Freiburgs Partnerstädte ansteuert. Jetzt (30.07. - 01.08. und an zwei weiteren Terminen im Herbst) ist also Padua dran, im Herbst (25.09. - 9.10.), an Weihnachten sowie an Silvester kommen wir nach Granada. Einen Lemberg-Besuch planen wir wieder für Sommer 2011. Übers Wochenende fahren wir in den kommenden Wochen auch nach Turin, Genua, Mailand und Bologna.
Wie es uns zur Zeit auf dem Weg nach Shanghai geht? Sehr gut, sage ich, und verweise noch einmal auf die Beiträge unserer Reiseteilnehmer im Blog. Nichts wird beschönigt, es ist, wie es ist! Wunderbar, amüsant, lehrreich, abenteuerlich, voller Blicke hinter die Kulissen und gelegentlich sehr anstrengend! Aber die nervtötenden Grenzabfertigungen liegen jetzt hinter uns und der Genuss des über-Land-Vorankommens auf der Seidenstraße ist ungetrübt!
Nur selten komme ich hier in China dazu im Internet Zeitung zu lesen, aber vor ein paar Tagen stieß ich in der "Süddeutschen" auf diesen interessanten Artikel über die Gedanken, die sich Herr Köhler zum Thema Kerosinsteuer im Zusammenhang mit Transportflügen macht. Mit Blick auf vergleichsweise billige Flüge erklärte er, wer Menschen oder Waren befördere, zahle heute Treibstoff, Personal und Verkehrsträger. "Er zahlt aber wenig bis gar nichts für Luftverschmutzung, Lärmbelästigung, Gesundheitskosten, Umwelt- und Klimaschäden." Köhler verwies darauf, dass der Flugverkehr insbesondere in Asien und Südamerika Expertenschätzungen zufolge rasant zunehmen wird. Wenn dieser Anstieg mit einer entsprechenden Zunahme der Umweltbelastung einhergehe, "dann muss uns allen nicht nur schwindlig werden, sondern angst und bange". Sehr gut erkannt, Herr Köhler! Vergessen haben Sie aber, dass Flugverkehr von allen Staaten hoch subventioniert wird und kein Politiker sich traut, daran etwas zu ändern, denn immer sind irgendwo Wahlen! Die grundsätzlichen Gedanken sind aber ganz gut für den Anfang und gehen in die richtige Richtung! Das alles ist nämlich der Grund dafür, wieso unsere Busreisen teurer sind als Flugreisen: Weil die Bustouristik nämlich für sämtliche Kosten aufkommt und auch Steuern und Abgaben abführt! Die ganzen Gemeinkosten wie Luftverschmutzung, Klimabelastung und so weiter des grundsätzlich steuerfreien, subventionierten Flugverkehrs zahlt immer die Allgemeinheit. Alles also, bis auf das, was die Airlines einstecken. Und die Airlines schreien nach noch mehr staatlichem Geld! Absurd, dieses Theater von Easyjet & Co. Den kompletten Artikel können Sie hier lesen:
Nach diesem kurzen Exkurs zu meinem Lieblingsthema "Steuerfreiheit und Subventionen des Flugverkehrs" - Ihr kennt mich ja - wünsche ich Euch allen einen schönen Frühsommer mit vielen spannenden, voll bezahlten Reisen mit geringster Klimabelastung und extrem viel Spaß! Aber zuerst einmal einen fröhlichen Stammtisch: Wie immer am ersten Freitag des Monats (also am 2. Juni) ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Wir denken an Euch!
Viele Grüße aus Dunhuang/China
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Mai 2010 - Avanti Rundbrief Mai 2010
Liebe Leute, (hier schreibt nicht der Scheff, denn der ist auf
großer Fahrt…)
am 15. April haben wir die China-Reisenden mit großem Hallo und
Trara am Bahnhof verabschiedet. Was für ein Ereignis – auch in
den Medien! Zeitgleich legte ein isländischer Vulkan mit
unaussprechlichem Namen den Flugverkehr in Europa lahm. Unsere
Shanghai-Fahrer sind einfach drunterdurchgefahren! Und Frau Merkel konnte
endlich mal den Slogan ihres Umweltministers er-fahren: „Der
Bundesumweltminister empfiehlt: Fahren Sie Bus!“. Jetzt sind unsere
mobilen Trendsetter schon fast drei Wochen unterwegs, haben sich
zusammengerauft, die ersten Hürden unerwarteter Ereignisse gewohnt
bravourös gemeistert und den Bus als rollendes Wohnzimmer akzeptiert
(adoptiert?). Momentan ist die Reisegruppe im Iran unterwegs. Dort
können wir sie zwar nicht „sehen“, aber immer wieder von
ihnen lesen und Fotos empfangen: Unter www.freiburg-shanghai.de lässt sich virtuell
mitreisen. Dort kann man auch Kommentare hinterlassen und das Medienecho
verfolgen. Ab Turkmenistan (Einreise nach Plan am 7. Mai) dürfte das
GPS-Signal wieder funktionieren.
Allen Reiselustigen und denen, die’s jetzt noch werden,
können wir wie immer wunderbare kurze und lange Alltags-Auszeiten mit
Chauffeur empfehlen: Freie Plätze gibt es noch auf den Wochen-Reisen
nach Cinque Terre (16. bis 22.
Mai) und nach Roses an der Costa Brava
(mehrere Termine im Mai und Juni) sowie nach Cornwall & Devon mit
Anne Grießer (12. bis 20. Juni). Wer Großstadt-Luft schnuppern
möchte, dem seien Paris und London (nur noch wenige
Plätze!) an Pfingsten (22. bis 24. Mai) empfohlen. Und Anfang Juni
gibt es eine besondere Reise im kleinen, aber feinen roten Bus: Gisela
Plonka (Saltimbocca) bietet vom 6. bis 13. Juni eine kombinierte
Sprach-Koch-Erlebnisreise an die Amalfi-Küste an:
„Italien aktiv: Maximal 12 Personen wohnen auf einem Bauernhof
zwischen Bergen und Meer, bereiten mit der Wirtin Rita regionale Gerichte
zu, lernen sich auf Italienisch zurechtzufinden, lernen die Ziegen
persönlich kennen, aus deren Milch Erasmo den feinen Käse macht,
helfen bei der Zitronenernte mit, baden nach dem Wandern in einer kleinen
Bucht, trinken Wein von Alfonsos hundertjährigen
Rebstöcken….“
Für folgende Reisen laufen demnächst die
Frühbucher-Rabatte aus: Griechischer Sommer
(Frühbucherpreis bis 29. Mai), Abruzzen und Tarotgarten (bis 5. Juni)
sowie Lyon-Wochenende (bis 22.
Mai). Außerdem: Die Festspiele in Bregenz und
die Opernfestspiele in Verona
sind Leckerbissen für alle, die Operngenuss pur ohne Fahrt- und
Buchungsstress lieben. Auch ein schönes Geschenk! Geschenkgutscheine
über jeglichen Betrag gibt’s im Avanti-Büro.
Und natürlich ist in dieser Woche wieder Stammtisch! Am kommenden
Freitag, 7. Mai treffen sich die „Heimraupen“ (so der Begriff
für daheimgebliebene Peking-Angehörige vor zwei Jahren) und alle
anderen Fans ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße.
Bis dann, viele Grüße & gute Fahrt
Sigrid Hofmaier
Avanti Newsletter Apr. 2010 - Start am 15. April ...
Liebe Leute,
am Donnerstag, den 15. April um 8 Uhr am Konzerthaus in Freiburg ist Start zur zweiten Busreise von Deutschland nach China! Ziel ist die Expo 2010 in Shanghai, auf der auch Freiburg vertreten ist. 74 Tage lassen wir uns auf dem Hinweg Zeit, in 26 Tagen fahren wir aus der Weltstadt am chinesischen Meer quer durch Asien zurück in den Schwarzwald.
Wie bei unserer letzten Reise entlang der Seidenstraße lässt sich dieses Abenteuer auf großen Teilen der Strecke wieder ab 15.04. live via GPS- Signal im Shanghai-Blog auf unserer Internetseite verfolgen. Außerdem ist Südwest 3 dabei. Zwei Fernsehbeiträge im Vorfeld dieser spannenden Reise um die halbe Welt gibt es hier: Hier die Links zur Landesschau und TV Südbaden in 2 Teilen (1. Teil und 2.Teil) auf youtube.
100 Tage lang wird der rote AVANTI Bus auf seiner Route Werbung machen für entschleunigtes, nachhaltiges, klimaschonendes Reisen - und für Freiburg als "Green City"! Womit wir bei einem anderen Thema wären.
Am 11. März wurde der Freiburger Reiseveranstalter AVANTI in Berlin für die Nachhaltigkeit seiner Reisen mit dem Siegel „CSR-Tourism-Certified“ vom Staatssekretär des Bundesarbeitsministeriums Andreas Storm ausgezeichnet. Erst wenige Unternehmen tragen dieses Siegel, denn es ist an gewisse Voraussetzungen geknüpft. Was aber bedeutet CSR? Fair gehandelter Kaffee, Milch aus artgerechter Tierhaltung und Obst aus ökologischem Landbau – in der Lebensmittelbranche ist es relativ einfach, die Öko-Fairness von Produkten zu bestimmen und mit einem Siegel sichtbar zu machen. Wie aber erkennt der Kunde, ob Urlaubsreisen umweltfreundlich und sozialverträglich sind? Die Auszeichnung „CSR-Tourism-Certified“, ein Nachhaltigkeits-Siegel für die Reisebranche, gibt konkret Aufschluss darüber. Entwickelt wurde es vom forum anders reisen forum anders reisen (far), dem Verband für nachhaltigen Tourismus und der Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung (KATE).
CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und umschreibt den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung. Bei diesem System werden alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette eines Reiseveranstalters auf Nachhaltigkeit hin durchleuchtet. Gemessen werden zum Beispiel die CO2-Belastung pro Reisegast und Tag, der Papier- und Stromverbrauch des Veranstalters, die Fortbewegung vor Ort, die Art der Unterkünfte oder die Qualifikation der Reiseleiter. Wichtiger Indikator ist auch der Anteil des Reisepreises, der als lokale Wertschöpfung in der Urlaubsregion verbleibt. Die Einhaltung von Arbeitsstandards bei den Leistungsträgern und die Einbeziehung lokaler Gemeinschaften sind weitere wichtige Faktoren, die berücksichtigt werden. So viel zur Erklärung des Ganzen. Kurz gesagt bedeutet es, dass unsere Reisen - um in der Sprache der Lebensmittel zu bleiben - "BIO" sind, und zwar sehr "BIO", weil durch die Wahl unseres Transportmittels Reisebus die Gesamt-CO2-Belastung unseres Angebotes extrem niedrig ist. Das war den meisten von Euch bereits klar - jetzt haben wir aber nach einem umfangreichen, aufwändigen Procedere ein offizielles Label dafür und einen 18-seitigen Nachhaltigkeitsbericht, in dem die Zahlen auf den Tisch kommen.
Bald schon, nämlich am 10. April läuft der Frühbucher Vorteilspreis für die Iran-Busreise in die Partnerstadt Isfahan aus, die in den Sommerferien stattfindet. Auf dem Infoabend vor zwei Wochen wurden Bedenken geäußert, dass es zu heiß werden könnte. Zur Information oder zur Erinnerung: Auf der Pekingreise 2008 waren wir in den wesentlich wärmeren Monaten Juni und Juli unterwegs, und zwei Jahre davor ebenfalls ab Mitte August in der Türkei! In Istanbul hatten wir keine 25 Grad und im hoch gelegenen Zentralanatolien empfanden wir es fast schon als kühl! Die Türkei besteht nämlich nicht nur aus der Südküste, die wir gar nicht aufsuchen: Wir bewegen uns im Landesinneren auf 1.500 bis 2.000 Metern Höhe, und im Iran ist es zwar warm, aber es herrscht ein trockenes Wüstenklima! Selbst wenn es so richtig warm werden sollte, was man sich hierzulande ja oft genug wünscht – eine trockene Hitze von 30 Grad ist wesentlich angenehmer als 25 schwüle Grad in Freiburg! Ich hätte die Reise nicht auf diesen Termin gelegt, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass es auf unserer Route eine ideale Reisezeit ist! Termin: Drei Wochen vom 14.08. bis 04.09., wenn man zurückfliegt, oder gute vier Wochen bis zum 12.09., wenn man auch die Rückreise im Bus macht – in diesem Falle zusammen mit Bürgern unserer Partnerstadt Isfahan, die die frei gewordenen Plätze belegen und mit uns nach Freiburg reisen. Die Details dieser Bürgerreise des Freundeskreises Freiburg-Isfahan und AVANTI sind hier nachzulesen, ausgezeichnet wurden wir dafür übrigens mit dem Touristikpreis von "Sonntag aktuell". Bis zum Start der Shanghaireise kann ich noch auftauchende Fragen persönlich beantworten, danach bin ich schon auf dem Weg nach Isfahan, denn auch auf der Shanghaireise kommen wir dort hin. Zum Thema, warum wir gerade in diesen Zeiten den Iran besuchen sollten, lest noch einmal den Rundbrief vom Januar.
So viel für heute. Wenn Ihr Lust habt, (wieder) mit uns zu reisen, hier in der Übersicht sind alle Termine und Ziele zu finden. Gerne schicken wir auch unser großes Programmheft zu, in dem alles ausführlich nachzulesen ist. Danke Euch allen dafür, dass Ihr so viel Mund-Propaganda macht und wir dadurch so viele Stammgäste und "Wiederholungstäter" gewinnen. Durch Eure Schilderungen finden auch immer neue Mitreisende zu uns. Ich bin gerade in Griechenland – und es ist einfach nur schön, in netter Gesellschaft mit neu zu uns Gekommenen und alten Bekannten unterwegs zu sein, zu wandern, zu picknicken, in die Mythologie einzutauchen, urige Kneipen aufzusuchen und gute Gespräche zu führen. Das Treffen derjenigen, die derzeit nicht weg sind, fällt dieses Mal auf Karfreitag, 2. April. Ab 20 Uhr im Café Einstein ist wieder Stammtisch in der Klarastraße in Freiburg. Ich wünsche Euch einen interessanten Abend!
Viele Grüße aus Pylos/Griechenland
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Mrz. 2010 - Nach Isfahan, Avanti im Fernsehen und was es sonst noch zu erzählen gibt
Liebe Leute,
am Ende der Sommerferien fahren wir wieder nach Isfahan. Drei Wochen dauert die Tour, wenn man heimfliegt, und gute vier Wochen, wenn man mit dem Bus zurück fährt. Sie schafft wirkliche Völkerverbindung, da wir die Rückreise gemeinsam mit Iranern aus unserer Partnerstadt antreten, die Freiburg besuchen wollen. Sie ist der gelebte Beweis für eine lebendige Partnerschaft verschiedener Kulturen, und die Idee dazu stammt vom rührigen "Freundeskreis Freiburg - Isfahan". Terminlich (14.08. - 04.09.) am Ende der Sommerferien ist sie auch für Pädagogen machbar. Für uns in der Gruppe Reisende ist der Iran ein sehr sicheres Land. Sechzehn vom Freundeskreis Freiburg-Isfahan organisierte Bürger- Flugreisen sprechen Bände und mit dem Bus kommen wir nun schon zum fünften Mal in den Iran. Der Frühbucherpreis von 3990 € gilt noch bis zum 10.04.! Bitte denkt daran und nutzt die Chance!
Nach Isfahan zum zweiten:
Die Informationsveranstaltung zu dieser vom Freundeskreis Freiburg-Isfahan und Avanti organisierten Jubiläums Bürger- Busreise in den Orient entlang eines Teils der Seidenstraße beginnt am Donnerstag, den 18.03. im Historischen Kaufhaus in Freiburg im Kaminzimmer um 19.30 Uhr. Alles, was man wissen muss, wird angesprochen. Dr. Volker Hartmann, Leiter des Goethe-Instituts Freiburg und ich, also zwei erfahrene Isfahan- und Iranreisende, stellen sich Euren Fragen. Wir beide sind auch dabei, wenn wir uns am Ende des Sommers auf den Weg machen. Ihr seid ganz herzlich eingeladen!
Eigentlich ist es wirklich erstaunlich: Da fahren wir nach Portugal quer durch halb Europa, und alle Plätze sind belegt, bevor das Programmheft überhaupt erscheint! Wo uns doch seit Jahren Verbände und Paketreiseveranstalter wieder und wieder erzählen, dass man nur in der Kombination mit dem Flugzeug überhaupt noch Menschen in den Bus bekommen könne, so wie wir das ansatzweise bei der Isfahanreise machen! Dabei verbringen wir auf dieser Reise - im Gegensatz z.B. zu einer gleich weiten Griechenlandreise, bei der wir auch mit dem Schiff unterwegs sind - wirklich viel Zeit mit dem Fahren! Was schließen wir daraus? Dass es - immer noch oder wieder - Menschen gibt, die das Über-Land-Reisen schätzen. Ob das nun mit unserem Konzept zusammenhängt, das sehr viel Freiraum lässt und das Programm nicht vollstopft, mit den handverlesenen Unterkünften, mit unseren supersicherbequemen abgasgereinigten 5-Sterne-Bussen, oder der unkomplizierten, freundschaftlichen Atmosphäre, die wir untereinander pflegen, kann ich nicht abschließend beurteilen. Fest steht, dass bei all unseren Reisen immer sehr viele Stammkunden dabei sind, und diese immer mehr werden, egal, ob das nun Griechen-, Eng- oder Mailand ist. Unsere nächste Portugalreise 2011 findet Ihr deshalb schon hier! Man kann sie bereits buchen, genauso wie die Tour im Winter 2011 an die Costa Brava, von der ich im letzten Brief berichtet hatte. Da bekamen wir bereits eine Stunde nach Erscheinen des Newsletters die erste Anmeldung! Danke Florina, so soll es sein!
Wo wir gerade bei Portugal sind: In unserem Reiseprogramm auf Seite 192 haben wir an dieser Reise beispielhaft dargestellt, wie hoch die CO2 Einsparung ist, wenn man mit dem Bus anstatt mit dem Flugzeug reist: Pro Person kommt da weit über eine Tonne zusammen! Wenn wir das hochrechnen auf die mitreisenden 30 Teilnehmer, sind das rund 34 eingesparte Tonnen klimarelevanter Emissionen. Über eine Tonne eingespart auf einer einzigen Reise, nur nach Portugal! Könnt Ihr Euch vorstellen, was da im Jahr zusammenkommt, wenn die Freiburger ihre Kurz,- Mittel-, Langstrecken- und Urlaubsflüge machen? Oder eben nicht? Welches Einsparpotenzial da vorhanden ist? Nicht nur in der so genannten "green city" Freiburg, die in dieser Hinsicht erst mal den Beweis antreten müsste - von Euch Überlandreisenden abgesehen. Wie völlig egal es vielen Menschen ist, wie sie das Klima beeinflussen? Was folgt daraus, ganz und gar ohne Scherz? Busreisende retten das Klima! Nur haben unsere Politiker das noch nicht kapiert, weder auf kommunaler, Kreis-, Landes-, Bundes- oder Europaebene, sonst wären die Klimakiller nicht immer noch steuer- und abgabenbefreit und mit vielen Milliarden jährlich subventioniert! Hier setzt nun die "smart move" Kampagne von IRU und bdo an, die politischen Entscheidern bewusst machen möchte, was Busse wirklich leisten! Schön wäre es! Noch schöner wäre es freilich, man würde nicht nur nett aufzuklären versuchen, sondern Forderungen an die Politiker stellen und Druck machen! Die wichtigste Forderung kommt hier:
Es geht um einen fairen Wettbewerb! Um Gleichbehandlung mit dem Flugverkehr, der ohne Subventionen, Zuschüsse und Förderungen der öffentlichen Hand auskommen muss, und der ebenso mit all die Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuern belegt sein sollte, die wir für unsere klimafreundlichen Busreisen abzuführen gezwungen sind! Und der Gerechtigkeit halber mit einer emissionsabhängigen Klimaabgabe pro Reisekilometer belegt, die dem Reisebus ab nächstem Jahr zusätzlich droht! Wer viel schädigt, soll auch viel zahlen, ganz einfach. Nicht umgekehrt! Aber es geht nicht, dass Klimaretter zahlen und Klimakiller gar noch kassieren! Wer von den Anwältinnen und Anwälten unter den Lesern dieses Briefes traut sich zu, Wettbewerbsgleichheit für uns einzuklagen? Nur darum geht es mir! Um Wettbewerbsgleichheit, um nix anderes! Bitte meldet Euch! Übrigens bin ich nicht der einzige, der es schamlos und obszön (Formulierung von Mitreisenden) findet, dass die Taxifahrt zum Flughafen teurer ist als der Flug selbst.
Nachhaltigkeit ist in aller Munde, bei uns seit Urzeiten Programm, ausformuliert im Programmheft bereits im Jahr 1994. Sechzehn Jahre danach, am 11.03. bekommen wir es nun auf der ITB in Berlin schwarz auf weiß bestätigt. Als erster Busreiseveranstalter der Welt können wir dort das CSR-Prädikat entgegennehmen für einen umfassenden und von unabhängiger Seite geprüften Nachhaltigkeitsbericht, der unsere Arbeit transparent macht und der u.a. bescheinigt, wie niedrig unsere tatsächlichen CO2 Emissionen pro Reiseteilnehmer sind oder wie ernst wir unsere gesellschaftliche Verantwortung nehmen - hier in Freiburg ebenso wie in den Ländern, die wir bereisen. Das alles wurde in monatelanger Kleinarbeit zusammengetragen, ausgewertet und bewertet. Der CSR Report ist quasi das "Biosiegel" für die Reisebranche. Näheres dazu demnächst.
Ganz nett, dieses CSR-Zertifikat nun vom Staatssekretär des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) Andreas Storm überreicht zu bekommen, aber glaubt jemand im Ernst, von dieser Regierung könne man nun erwarten, dass sie deshalb für Wettbewerbsgleichheit der Verkehrsmittel eintritt? Nie im Leben! Nicht einmal, wenn Busunternehmer eine Milliarde an FDP und CSU spendeten! Die Fluglobby ist Dank jahrzehntelanger weltweiter Subventionen einfach viel, viel mächtiger geworden! SIE beherrscht die Politik! Und die betet dieser Lobby nach: Steuerfreiheit und Subventionen für die Klimakiller! Den Schaden bezahlen müssen die anderen! Basta! Das ist unser Gesetz!
Bio, öko, Nachhaltigkeit und Wettbewerb hin oder her, Ihr fahrt in erster Linie nicht mit uns, weil wir öko, nachhaltigszertifiziert und per Gesetz benachteiligt sind, sondern weil wir gute Reisen machen! Trotz alledem! Oder gerade deswegen. Eine schöne und gleichzeitig eine nachhaltige Bewegung unterstützende Reise ist unsere Tour ins Piemont vom 25.04. bis 01.05. zu den Ursprüngen von Slow Food. Ausgearbeitet und begleitet von Philipp Boecker, ausgezeichnet mit der "Goldenen Palme" von Geo Saison". Für Interessierte, Sympathisanten und Genießer gibt es noch ein paar freie Plätze. Kurzfristig (24.03. - 04.04.) ginge es auch noch, nach Griechenland zum Wandern mitzukommen, ebenfalls mit wunderbarem einheimischen Essen in familiärer Atmosphäre, so wie wir uns das immer wünschen und wo einem beim Gedanken daran ganz warm wird ums Herz! Und gerade Griechenland braucht jetzt unser Geld:-) Etwas kürzer, nämlich nur eine gute Woche dauert unsere beliebte Reise auf die vom Golfstrom begünstigte Kanalinsel Guernsey , die wir zur perfekten Wanderzeit im April (17. - 25.04.) besuchen!
Avanti Shanghai: Wer den Beitrag über Avanti im Fernsehen auf Südwest 3 verpasst hat, kann ihn sich hier auf youtube anschauen. Ihr werdet sicherlich noch mehr zu sehen bekommen, wenn die ARD unsere Reise nach Shanghai im Frühjahr begleitet.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph dieses Mal aus Lissabon
PS: Nicht vergessen: Donnerstag, 18.03. 19.30 h Historisches Kaufhaus, Kaminzimmer: Infoabend zur Isfahanreise über Land entlang des westlichen Teils der Seidenstraße.
Avanti Newsletter Feb. 2010 - Reisen Sie schon oder fliegen Sie noch?
Liebe Leute,
vom 5. bis 7. Februar findet in Freiburg die Mundologia statt. MIt dabei ist auch Avanti! Nicht mit einem Vortrag über die Chinareise, wie von vielen gewünscht, aber mit einem Stand bei den Reiseanbietern. Wer seine Fragen gerne im persönlichen Gespräch beantwortet haben möchte, ist ganz herzlich willkommen. Oder "nur" zum Plaudern! Jetzt vom 5. - 7.
Februar im Konzerthaus in Freiburg. Am Freitagabend, am ganzen Samstag und Sonntag. Der Eintritt zur Messe ist frei!
Auch jemand, der wie ich "das ganze Jahr über nur Urlaub macht", braucht gelegentlich eine Auszeit. Eine Zeit ganz für sich alleine, ohne Verpflichtungen, ohne ein Programm zu verfolgen. Auch um Neues auszuprobieren! Um es kurz zu machen: Ich war gerade ein paar Tage weg, und zwar an der Costa Brava. Und während es in Deutschland kalt war und schneite, konnte ich wandern, lesen, gut essen und trinken, in der Sonne sitzen und überlegen, wie ich das zu einer schönen Reise verarbeiten könnte. Beneidenswert, ich weiß! Was dabei herausgekommen ist, steht jetzt hier. Eine neue Tour für den Winter 2011. Ein paar Wandertage an der Küste mit Quartier im Parador von Aiguablava, und anschließend für zwei Tage nach Barcelona. Jetzt schon zu buchen!
Viele Leserinnen und Leser hat beschäftigt, was ich zum Reiseboykott des Iran vor vier Wochen schrieb. Wir bekamen so viel zustimmende Post, dass ich gar nicht dazu kam, sie zu beantworten.
Ich bitte um Verständnis und danke allen ganz herzlich!
Wenn das Interesse an der Thematik so groß ist, möchte ich auf eine Veranstaltung in Freiburg hinweisen: Im "Theater im Marienbad"
, das schon lange Projekte mit iranischen Künstlern macht, wird in drei Wochen zehn Abende lang eine deutsch-iranische Koproduktion aufgeführt: "Simurghs letzte Feder" nach Motiven aus Ferdousis "Schahnameh". Es wird eine Einführung geben von etwa 20 Minuten in das "Buch der Könige", die Aufführung selbst mit deutschen (vom Marienbad) und iranischen Schauspielern (vom Dramatic Arts Center Teheran) dauert etwa 90 Minuten und danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion, wenn man will. Ohne Diskussion geht's also bis 21 Uhr.
Wenn Ihr Karten kauft: Im Marienbad kosten sie 15 Euro (Vorbestellung per Telefon 0761/31470), bei der BZ etwas mehr wegen der Vorverkaufsgebühr. Die Premiere am Samstag, 20. Februar, ist leider bereits ausverkauft.
Oft nachgefragt wird, was aus der Geschichte mit der französischen Polizei geworden ist. Nichts bislang! Die Sache ist bei den Anwälten und nun geht alles seinen - hoffentlich gerechten - Weg. Aufgetaucht ist auch die Frage, wie es in Pylos mit den mit EU-Geldern geförderten Golfressorts auf der Peloponnes weitergeht, die nicht nur ein einmaliges Naturreservat zerstören, sondern die Grundlage der Bauern. Nachdem nun Allgemeinwissen geworden ist, wie korrupt es in Griechenland zugeht, könnte man erwarten, dass geprüft wird, wozu die Gelder dort gedient haben. Für Natur und Land das Beste wäre, man würde abreißen, was bereits mit mafiös erkauften Genehmigungen gebaut wurde. Wasser gibt es ohnehin viel zu wenig. Ende März gehen wir in dem Gebiet ja wandern, und dann werden wir von den Menschen dort direkt sicherlich mehr erfahren. Wer sich dafür interessiert, kann mitkommen!
Aber ganz kurzfristig geht doch noch etwas: Die Tagesfahrt am Fastnachtssonntag ist die einzige Tour zum Karneval in Venedig, bei der es noch freie Plätze gibt. Die einzigen! Und wenn wir gerade bei der Fasent sind: Selbstverständlich fahren wir auch wieder zum Morgenstraich in Basel. Am Montag, 22. Februar! Fahrkarten zu 15 Euro bei uns im Büro und bei "Gleisnost" am Stadttheater. Gleisnost wirbt mit dem Spruch: "Reisen statt fliegen".
Gefällt mir auch sehr gut!
So viel für heute. Am Freitag, 5. Februar ist ab 20 Uhr wieder Treffen der Avanti-Familie ( oder "Stammtisch") im Café Einstein in der Klarastraße! Da ich auf der Mundologia bin, wird es bei mir spät. Aber vielleicht ist ja noch jemand da?! Ich würde mich freuen!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Jan. 2010 - Wer reist, sieht mehr, weiß mehr, begreift mehr
Liebe Leute,
unser Programmheft ist kaum verschickt, da erreicht uns schon die Frage, warum wir ausgerechnet jetzt eine Isfahan-Reise anbieten. Ob es nicht sinnvoller wäre, den Iran zu boykottieren, so lange die derzeitige Regierung an der Macht ist. Die Frage, die sich mir stellt, ist eine andere: Wem nützt es, wenn wir in den Iran reisen? Was bewirken wir durch unsere bloße Anwesenheit bei den Menschen dort?
Als ich 2004 zum ersten Mal aus dem Iran zurück kam, noch lange vor der Wahl Ahmadinejads, war ich begeistert von der Offenheit, Neugierde und Wärme, mit der mich die Menschen dort empfingen! Und das empfanden alle, die dann ein Jahr später mit mir im roten Bus dorthin reisten.
Diese Offenheit und Herzenswärme im Umgang mit uns Besuchern, die Freude, dass sie überhaupt jemand besuchen kommt, war genauso bei unserem Aufenthalt während der Pekingreise 2008 spürbar. Sie prägte auch die Isfahan-Reise, die wir im Mai 2009 durchführten.
Die Menschen dort sind froh, dass wir sie besuchen kommen und sie nicht vergessen haben. Sie wissen auch, wie isoliert sie aufgrund ihrer Regierung sind, und das nicht erst seit fünf, sondern schon seit über dreißig Jahren! Der Gedanke aber, dass jemand das Land aufgrund des herrschenden Systems boykottieren könnte, erscheint völlig abwegig, wenn man dort ist und mit den Menschen in Kontakt kommt. Der Iran ist nicht nur das, was die derzeitige Regierung an Statements von sich gibt oder an Repression ausübt, sonst gäbe es die vielen Menschen nicht, die sich nicht damit einverstanden zeigen. Dazu kommt, dass wir einer Kultur begegnen, die zu den ältesten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte gehört. Wenn man die Freude in den Augen derjenigen wahrnimmt, die uns begegnen, mit uns sprechen oder uns lediglich sehen, die Freude darüber, dass sich jemand für sie interessiert, dann spürt man, dass man in den Iran reisen MUSS! Gerade jetzt!
Alleine durch unsere bloße Anwesenheit zeigen wir den Menschen dort, dass sie nicht alleine sind. Wir demonstrieren, dass wir uns für ihr Schicksal interessieren und Anteil nehmen an dem, was dort in Bewegung ist. Die meisten Iraner sind hungrig nach Kontakten zu uns! Unsere bloße Anwesenheit wird als Unterstützung wahrgenommen. Schauen wir hin und nicht weg! Das alles schließt einen Boykott des Landes aus. Im Gegenteil, wir sind dazu aufgerufen, in den Iran zu reisen!
Wenn, dann müssten wir die Firmen boykottieren, die die Systeme liefern, mit denen die Überwachung dort perfektioniert wird und die Waffen, die gegen die Bevölkerung eingesetzt werden!
Oder nicht mehr nach Italien reisen, wo die Bevölkerung einen alten rechten Lustmolch, der beste Beziehungen zur Mafia pflegt, die Medien kontrolliert, das Recht beugt und Gesetze zu seinem Vorteil ändert und erlässt, in freien Wahlen ohne Not drei Mal zum Regierungschef macht.
Wo ist da der Boykott?
Wer reist, sieht mehr, weiß mehr, begreift und "erfährt" mehr. Aus eigener Anschauung und nicht aus der Hand Dritter. Deshalb ist es so wichtig, eigene Erfahrungen zu machen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr!
Hans-Peter Christoph
PS: Unser allmonatliches Treffen am ersten Freitag eines Monats findet am Freitag, 8. Januar ab 20 Uhr im Café Einstein in Freiburg in der Klarastraße statt. Herzlich willkommen!
Avanti Newsletter Dez. 2009 -
Liebe Leute,
das neue Programmheft, der Avanti-Katalog 2010, ist ab kommendem Samstag da! Ihr müsstet ihn also in der nächsten Woche noch vor Weihnachten zugestellt bekommen.
Aber: Wer es nicht mehr aushalten kann so lange, soll doch zu uns ins Büro kommen und ihn abholen! Extra ins Büro nach Freiburg? In die Klarastraße 56? Ja, denn es gibt noch einen anderen Grund, und zwar für Geschenkesachensucher: Das allerbeste Olivenöl der Welt aus Pylos von der Peloponnes in Griechenland ist bei uns zu haben! Eigens mitgebracht für diejenigen, die schon in Griechenland dabei waren und für alle, die den Geschmack und die Wunder Griechenlands einmal testen wollen. Es ist wirklich phantastisch, und wenn Ihr dann mitkommt kurz vor Ostern, zeige ich Euch beim Wandern all die Bäume, von denen es stammt. Dazu gibt es noch die Geschichte von Athene und Poseidon und warum griechische Frauen Männern Olivenöl und manchmal Butter zu essen geben. Als Halbliterflasche, Literflasche und für alle, die einen aphrodisiakisch-griechischen Verbrauch haben, führen wir auch noch ein paar Fünf-Liter Kanister!
Wases koschdet? 4 €/1/2l, 7,50 €/1 l und 35 € /5 l!
Statt Eisenbahn: Zum Verschenken haben wir auch ein richtiges Sammlerstück. Es wird sogar schon auf Börsen von Liebhabern gehandelt, die gar nicht wissen, dass man ihn von uns direkt beziehen kann: Den originalen Peking/Shanghaibus mit dem kompletten Routenverlauf zum unter-der Lupe-Betrachten im Maßstab 1:87! Oben in der Bilderleiste sind ein paar Abbildungen dieser limitierten Sonderauflage.
Koschdet 19 Euro. Echt geschenkt! Passt auch gut in die Märklinlandschaft von Vater und Sohn!
Zwei Bücher: eins zum Verschenken, eins zum Selbstlesen und Behalten: "Die Wunder Mailands – die Wunden Mailands" Das Portrait einer Stadt in 15 Geschichten, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, erzählt von zumeist jungen Autoren, die in Mailand zuhause sind/ waren oder eine gespannte, erregende, schmerzliche, jedenfalls nie gleichgültige Beziehung zu der Stadt unterhalten. Ausgewählt und übersetzt hat sie der Wahlmailänder mit Bezug zu Freiburg Klaus Ruch, der dort seit nahezu 25 Jahren als Lektor an der Uni und Übersetzer lebt. Ein Leckerbissen für Mailandliebhaber, ein Tipp für alle, die literarische Entdeckungen schätzen. Das Schönste daran: Das Buch ist zweisprachig, deutsch und italienisch, da kann man gleich schauen, wie der Professore was übersetzt hat und ob man richtig liegt. 184 Seiten, 10 Euro, in Deutschland ausschließlich bei uns im Büro oder in unseren Mailandbussen zu haben!
Statt Socken: Eine Freude könnte auch ein Gutschein machen, für eine Tagesfahrt nach Lyon, nach Mailand, zum Skifahren, für einen Heimatkundeausflug im Sommer oder die Reise nach Isfahan oder Shanghai, wenn's etwas mehr sein darf. Der Gutschein muss aber gar nicht für eine bestimmte Reise ausgestellt werden, nein, man kann auch einen Wertgutschein über einen Betrag XY verschenken.
Vielleicht sogar zusammen mit Buch, Bus und Öl??? Den Gutschein gibt's auch im Büro.
So viel kurz vor Weihnachten als kleine Hilfestellung. Bitte schön! Euch allen ein schönes Fest, einen guten Rutsch und vor allen Dingen Gesundheit im Neuen Jahr!
Hans-Peter Christoph
und die ganze Avanti-Frau- ? Mannschaft
Avanti-Rundbrief Dezember 2009
Liebe Leute,
wer in den letzten Tagen aufmerksam auf unserer Seite gesurft hat,
konnte feststellen, dass wir 2010 wieder nach Isfahan fahren! Und zwar mit
einer "Bürgerreise" in Kooperation mit dem
"Freundeskreis Freiburg-Isfahan"! hier.
Beim "Freundeskreis Freiburg - Isfahan" begeisterte man sich
für das Konzept der langsamen Anreise, und der Vorstand hat noch eins
draufgesetzt: Auf dem Rückweg nehmen wir Isfahanerinnen und Isfahaner
mit, die Freiburg besuchen wollen! Ist das nicht genial? Wir fahren ja auf
solchen Touren sowieso nie im bis auf den letzten Platz besetzten Bus und
außerdem müssen erfahrungsgemäß einige Teilnehmer
nach drei Wochen Iran schon zurückkehren. Deshalb haben wir freie
Plätze auf dem Rückweg, und diese freien Plätze besetzen wir
mit unseren iranischen Partnern! Eine tolle Idee zum zehnjährigen
Jubiläum der Städtpartnerschaft, um in noch direkteren,
intensiven Kontakt mit den Menschen zu kommen! Hat es so etwas je gegeben:
eine gemeinsame (Rück-) Reise von Iranern und Deutschen?! Termin:
Mitte August bis Mitte September, also drei oder vier Wochen in den
Sommerferien! Alle Informationen hier.
Neu im Programm ist auch, dass wir bei jeder Reise ausweisen, welchen
CO2-Ausstoß die Fahrt pro Teilnehmer verursacht. Also von der Abfahrt
in Freiburg bis zur Rückkunft einschließlich aller
Stadtrundfahrten, Ausflüge und so weiter. Die Zahlen dazu liefert das
Umweltbundesamt.
Interessant auch diese Seite des
Umweltbundesamtes, auf der gezeigt wird, auf welcher Strecke eine Tonne CO2
pro Person von den unterschiedlichen Verkehrsträgern ausgestoßen
wird: Mit dem Flugzeug sind es 2.710 Kilometer, also ungefähr die
Distanz Basel - Malaga und zurück, und mit dem Bus gute 31.000
Kilometer. Also nach Shanghai und zurück. Oder einmal fast um den
Erdball.
Achtzehn Weltenbummler haben die Shanghaireise bereits
gebucht! Höchste Zeit also für diejenigen, die mit ihrer
Anmeldung warten wollten, bis es sicher ist, dass wir fahren! Die
Plätze sind begrenzt, und irgendwann wird es zu spät sein, denn
die Beantragung der vielen Visa braucht Zeit. Für die zu spät
Gekommenen gibt es dann im Spätsommer die kleine Ausgabe, die Reise in
den Iran.
Aber jetzt denken wir vor allem erstmal ans kommende Wochenende: Am
Freitag, 4. Dezember treffen wir uns wieder im Café Einstein in der
Klarastraße in Freiburg. Wenn ich daran denke, wie viele am letzten
"Stammtisch" da waren, dann wird die Kneipe voll! Also kommt!
Formlos, zwanglos, genau so wie auf unseren gemeinsamen Reisen.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti-Rundbrief November 2009
Festgehalten von der französischen Polizei und andere Interna von Avanti
Liebe Leute,
mit allen Mitteln versucht die französische Polizei, an Geld zu kommen, mir scheint, die haben das echt nötig. Hauptsache, abkassieren und die Besucher aus Deutschland vergraulen ist offensichtlich die Devise. So unglaublich sind die Fälle, von denen wir immer nur aus Kollegenkreisen hörten und in der Fachpresse lasen, dass wir sie gar nicht glauben mochten. Nun hat es uns selbst getroffen, und ganz besonders hässlich ist man mit Alain Lamy, unserem französischen Fahrer und seiner Gruppe in Südfrankreich umgegangen:
Freitag, 10. Oktober, vormittags bei einer Polizeikontrolle im südfranzösischen Apt, wo Alain mit einer Gruppe alter Menschen aus dem Schwarzwald unterwegs ist: Der Polizist stürmt den Bus, reißt das Handschuhfach auf, macht sich am digitalen Tachographen zu schaffen und als er feststellt, dass der Fahrer des deutschen Busses Franzose ist, herrscht er ihn an: "Ah, Sie sind Franzose, ah, und Sie arbeiten für einen Deutschen?" Ruckzuck sind drei "Verstöße" festgestellt:
"Verstoß" Nummer 1: Alain habe vor vier Wochen eine Pause um exakt 11 Minuten zu spät eingelegt.
"Verstoß" Nummer 2: Alain habe zu viel gearbeitet, weil er - wie jeden Tag auf seiner Reise - den Bus gegen 17.30 h am Hotel abstellt und am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wieder mit seinen Leuten zu einer Tagestour aufbricht. Das Vergehen ist, dass er an einem der Abende vergessen hat, seinen digitalen Tachographen auf "Ruhezeit" zu stellen, was für den Polizisten trotz zigfacher gegenteiliger Zeugenbekundungen bedeutet, dass Alain eine ganze Nacht durchgearbeitet hat.
"Verstoß" Nummer 3 schließlich ist, dass Alain am ersten Tag der Südfrankreichreise den Bus in Basel übernommen hat und nicht in Freiburg. Wäre er ab Freiburg dagegen selbst gefahren und hätte sich nicht von einem zweiten Fahrer nach Basel bringen lassen, hätte er keinen Verstoß begangen.
Für diese "Verstöße", die bis auf die elf Minuten zu späte Pause (in Frankreich gibt es wohl keine Staus!) keine sind, soll Alain nun sofort und auf der Stelle 3.270 (Dreitausendzweihundertundsiebzig!) Euro bezahlen. Weil Alain den geforderten Betrag nicht bar dabei hat, kassiert der Polizist alle Fahrzeugpapiere, Führerschein und Ausweis und verbietet ihm die Weiterfahrt. Er reicht Alain eine Telefonnummer, bei der er sich melden soll, wenn er das Geld beschafft hat. Auf die Frage von Alain, was nun mit seinen hochbetagten Fahrgästen passieren soll, meint der Polizist gehässig: "Die sollen zu Fuß zum Hotel gehen." Es folgen Demütigungen, weitere Telefonate, eine zermürbende Hinhaltetaktik, später am Tag muss Alain ins Polizeirevier im 50 km entfernten Avignon kommen: Dort eröffnet ihm der fragliche Polizist schließlich, er habe nun (mittlerweile ist Freitagnachmittag) Feierabend. Am Montag sei er in Orange, dort solle Alain dann erscheinen. Das heißt: Freitag, Samstag, Sonntag und Montag bis zur Bezahlung der Strafe sind die Reisenden festgesetzt und können nichts unternehmen! Wer Alains detaillierten Bericht hört, den ich hier nicht in seiner gesamten Länge wiedergeben kann, den erfasst eine gnadenlose Wut.
Ende des Liedes: Weil Wochenende ist und damit eine überweisung des geforderten Betrages an Alain auf die Schnelle unmöglich, und damit Bewegung in die Sache kommt, fährt einer unserer Fahrer mit dem geforderten Geld am Samstag von Freiburg im PKW nach Südfrankreich und erlöst Alain, seine Fahrgäste und all seine Papiere am Sonntag schließlich, dem dritten Tag aus der erzwungenen Festsetzung.
Die 3.270 Euro sind weg, wir beschäftigen Anwälte, wir haben Kosten für 1.600 km Autofahrt nach Südfrankreich und zurück, die Autobahngebühren, immense Telefonkosten, Hotel- und Lohnkosten, und ersetzen wird uns das alles niemand. Von der psychischen Belastung für Alain in dieser Situation mit den ihm anvertrauten hochbetagten Fahrgästen und ihrer Festsetzung durch den Polizisten ganz zu schweigen.
Dieser Fall ist, wie gesagt, nicht der Einzige: Es gibt einige, die als Chauffeur und Veranstalter in Frankreich mit der Polizei zu tun bekommen haben und ähnliches berichten können. Da stellt sich die Frage, ob wir überhaupt noch einen Bus nach Frankreich fahren lassen können. Eine Südfrankreich-Wanderreise, die ich im nächsten Jahr anbieten wollte, verschwindet nun in der Schublade. Dann wandern wir eben in Italien! Und in der ersten Aufregung war ich sogar versucht, sämtliche Paris-, Lyon- und sonstige Frankreichreisen komplett zu streichen. Wir können ja nicht jedem Fahrer immer drei- bis viertausend Euro mitgeben, nur weil die französische Polizei es auf deutsche Reisebusse abgesehen hat. Und da sie finden will, wird sie immer eine Lappalie finden und horrende Beträge abkassieren, ob recht, oder unrecht, ganz egal wie. Denn wer wehrt sich schon, wer kann sich überhaupt dagegen wehren? Der Fahrer, der möglicherweise nicht einmal die Sprache versteht, der Unternehmer, der den mühseligen Rechtsweg zu beschreiten versucht ? Also zahlt man und hofft, dass sie einen beim nächsten Mal in Ruhe lassen. Denn an die Kosten eines Rechtsstreits gegen allmächtige französische Staatsdiener darf man gar nicht denken! Da sind nun die Verbände gefordert, diesen und vielen ähnlichen Vorkommnissen nachzugehen und Druck zu machen - aber richtig! Oder wir fahren tatsächlich nicht mehr nach Frankreich. Wenn sich alle Unternehmen einig sind und die übernachtungszahlen und sonstigen Umsätze zurückgehen, kommt man im Nachbarland vielleicht zur Einsicht.
So, das war die schlechte Nachricht, nun kommen die guten, und wenn wir gerade bei Verbänden sind, dann darf ich Euch mitteilen, dass unser jahrzehntelanger konsequenter Einsatz für die Imageverbesserung der Busreise Früchte zu tragen beginnt und auch außerhalb Freiburgs wahrgenommen wird. Denn der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer in Berlin, kurz bdo, hat sich in Kooperation mit AVANTI um einen Umweltpreis beworben und eine Pressemitteilung herausgegeben (nachzulesen hier), die den Redakteur Torsten Teering der in München erscheinenden "Omnibusrevue zu folgendem Kommentar veranlasste:
"Die Zeit ist reif für ein Umdenken!" So lautet der letzte Satz in der Pressemitteilung des bdo. In der ging es mal wieder um die Umweltfreundlichkeit des Omnibusses... Nur dieses Mal hat der Spitzenverband nicht ein paar nette Worte an Frau Merkel verfasst, grüne Aufkleber aufgelegt oder die bösen Billigflieger beschimpft. Nein, der bdo bewirbt sich - genauer gesagt die Busreise an sich bewirbt sich - für den jährlich ausgeschriebenen Umweltpreis Ecotrophea des deutschen Reiseverbandes RVA. Ein deutliches Signal für umweltfreundliches Reisen will der Verband damit setzen. Und er hat sich den passenden Partner an Busbord geholt: AVANTI Busreisen. Die wollen im nächsten Jahr mit einer 75-tägigen Busreise von Hamburg nach Shanghai zur Welt-Expo für Aufsehen sorgen. Und auch die 70-tägige Reise von Freiburg nach Peking ist noch im Gedächtnis. Keine Aufkleber, keine Schreiben an Politiker - ein Umweltpreis. Das könnte der richtige Weg sein. Und vielleicht ist die Zeit ja tatsächlich reif..."
In ein paar Wochen wissen wir, ob die Zeit reif ist für den Umweltpreis. Denn WIR alle wissen, welche Potenziale eine Busreise bergen kann, nicht nur für Klima und Umwelt, gell?
Vom Umweltpreis und Shanghai zum Thema Seidenstraße, die wir auf der Chinareise im kommenden Jahr wieder befahren: Da gibt es einen Vortrag des Fotojournalisten Klaus W. F. Gabriel, "Mythos Seidenstraße im 3. Jahrtausend - Land der Uiguren" am Freitag, 20. November um. 19 Uhr in Freiburg, VHS Schwarzes Kloster, Theatersaal (EG), Eintritt 10 €! Ganz sicher hochinteressant für alle, die im vergangenen Jahr dabei waren, im nächsten Jahr mitkommen möchten und für jene, für die die Seidenstraße einfach ein ganz großer Traum ist. Ich werde mir das auf jeden Fall ansehen, einige von Euch vielleicht auch, und dann könnten wir noch anschließend auf ein Glas Wein im Theatercafé zusammenkommen. Mich würde es freuen!
Die Hälfte der Plätze im Bus nach Shanghai ist übrigens belegt, und wenn sich wirklich alle anmelden, die bis jetzt noch gewartet haben, bis es sicher ist, dass die Reise stattfindet, dann reichen die Plätze nicht aus und es wird enttäuschte Gesichter geben! Also bitte nicht mehr lange hin- und herüberlegen, denn die restlichen freien Plätze sind definitiv begrenzt!
Am 14. November startet Alain wieder mit seinem Fünf-Sterne-Bus, nach Marokko fährt er, und wer mitkommen möchte, könnte noch einen Platz finden, denn ausgebucht ist diese Reise nicht. Und Platz haben wir ja immer auf unseren großen Touren, weil wir unsere Busse da nie bis auf den letzten Platz besetzen - schließlich soll das Reisen auf langen Strecken ja Spaß machen. Sonne, Farben und Licht wird es reichlich geben, im Gegensatz zu unserem deutschen Herbst, der mit der Zeitumstellung mit voller Wucht hereingebrochen ist.
Turbulent ging es also zu in den Tagen zwischen meinen Reisen nach Andalusien, an die Amalfiküste und danach. Da blieb mir kaum Zeit, mich mit dem Programmheft 2010 zu beschäftigen. Zwar steht das meiste bereits im Internet und es liegen auch schon erstaunlich viele Buchungen für das kommende Jahr vor - ganz herzlichen Dank dafür an dieser Stelle - vielen ist es aber wichtig, auch das Heft in Händen zu halten, das für einige schon eine Art Sammlerstück geworden ist. Das wird leider noch ein paar Wochen dauern, denn erst jetzt komme ich dazu, mich auch darum intensiver zu kümmern. Bitte schreibt uns eine Mail, wenn wir das Programmheft zuschicken sollen. Ich bin zuversichtlich, dass es noch vor Weihnachten klappt! Und für die Urlaubsplanung reicht ja mal das Internet, oder?
Lichtblicke gibt es also: die Tour nach Marokko, Vorfreude auf Weihnachtsferien im Süden, der Seidenstraßenvortrag, die Shanghai-Reise und die Termine im Internet.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen nicht zu dunklen Herbst!
Viele Grüße
Euer Hans-Peter Christoph
Avanti-Rundbrief Oktober 2009
Liebe Leute,
wer jetzt noch Ende Oktober ein paar schöne Tage genießen möchte, hat dazu in den Herbstferien die beste Gelegenheit, denn die Auswahl ist groß! In gut drei Wochen ist es schon so weit. Ich persönlich würde nach Roses gehen, zum Erholen, Wandern, ein paar Tage in Spanien zu verbringen, wenn ich nicht gleichzeitig gerade von Amalfi zurückfahren würde. Die andere Option ist in der Cinque Terre zu wandern, auch das ist ganz wunderbar in jeder Hinsicht, gerade jetzt, wenn kaum mehr andere Reisende unterwegs sind. Wer nicht so viel Zeit, dafür Lust auf Großstadt hat kann nach Prag, London, Rom und Paris mit uns fahren!
Seit einigen Wochen kann man auch schon das Reisejahr 2010 planen: Im Internet sind fast alle unsere Reisen abzurufen, die großen Touren ebenso wie Städte- und Skireisen. Manche müssen sich ja jetzt bereits festlegen, wann es in Urlaub geht. Tatsächlich liegen uns auch schon erstaunlich viele Anmeldungen vor von Leuten, die genau wissen, was sie wollen und sich bereits einen Platz im roten Bus reserviert haben. Das Programmheft selbst ist noch in der Mache, ich glaube nicht, dass es vor Ende November aus der Druckerei kommt. Wer es zugeschickt haben möchte, kann sich vormerken lassen. Aber im Internet stehen die Reisen ja bereits.
Die unterschiedlichsten Reaktionen bekam ich auf meinen letzten Rundbrief, den ich aus Griechenland verschickte: Manche dachten, ich verhalte mich geschäftsschädigend, weil ich mich so negativ über Griechenland äußerte, wo ich doch so gerne dort hinfahre. Ängstliche machten sich Sorgen, dass ich Opfer der griechischen Mafia würde. Einigen war ich dagegen zu sehr Weltverbesserer, und eine Reihe von Lesern äußerte ihre Bestürzung darüber, was ich über das Golf-Projekt in Pylos berichtete. Und Griechen bestätigten meine Einschätzung. Dazu nur noch die folgende Ergänzung: Ein Anwalt von dort unten, der das Projekt zu Fall bringen wollte, kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben... Wir werden sehen, was noch alles passiert und ich halte Euch auf dem Laufenden.
Nachlese Isfahan: Vor ein paar Wochen erschien in "Sonntag aktuell", der zweitgrößten Sonntagszeitung Deutschlands ein großer Reisebericht über die Tour, die wir in diesem Frühjahr in Freiburgs Partnerstadt im Iran unternommen hatten. Sie war mit dem Touristikpreis 2009 ausgezeichnet worden. Flott geschrieben, detailliert einige Höhepunkte der Reise herausgearbeitet, sodass man am liebsten sofort wieder hinfahren wollte. Wir müssen nur noch ein paar Monate warten: Denn im Frühjahr sind wir über Isfahan nach Shanghai unterwegs. Und über die nächste Reise ausschließlich nach Isfahan machen wir uns auch schon wieder Gedanken. Hier ist der Reisebericht von Roland Müller, Redakteur der Stuttgarter Zeitung zum Herunterladen.
Ebenfalls interessant für alle, die sich wie wir aktuell wieder mit der Seidenstraße beschäftigen, gibt es auf dieser Seite viele Live-Radiobeiträge des SWR vom vergangenen Jahr zum Nachhören. Und zum Lust bekommen, beim nächsten Mal dabei zu sein - auf der spannendsten, längsten, abenteuerlichsten und aufwändigsten durchgängigen Busreise der Welt: auf der Avanti-Tour von Hamburg über Freiburg zur Expo nach Shanghai 2010!
Ganz herzliche Grüße, dieses Mal aus der Sierra de Cazorla. Wo das ist? Wo sich Fuchs und Hase in Spaniens Süden Gute Nacht sagen.
Hans-Peter Christoph
Newsletter Sept. 2009 - Über Brandstiftung, Korruption, Golf und das Beste aus Griechenland
Liebe Leute,
von Griechenland bin ich immer ganz begeistert. Deswegen komme ich ja auch so oft her. Und ganz oft bin ich auch total abgenervt, wenn ich mitbekomme, wie blanker Egoismus, Korruption, gekaufte Politiker, mafiöse Verbrechen und im milden Falle nur Vetterleswirtschaft das Leben hier bestimmen.
Zum Beispiel bei den Waldbränden: Man weiss, dass fast alle Waldbrände vorsätzlich gelegt werden, um das Land danach einer neuen Nutzung, meist als Bauland zuzuführen. Trotzdem passiert nichts. Weder werden die teils bekannten Brandstifter vor Gericht gebracht und die Hintermänner bestraft, noch werden Gesetze erlassen, die die Nutzung verbrannter Erde als Bauland untersagen. Auch vorbeugende Maßnahmen werden nicht ergriffen. Nichts, aber auch gar nichts passiert, Jahr für Jahr brennt es, Jahr für Jahr sterben dabei Menschen und gehen Existenzen zugrunde, und Jahr für Jahr wird gebaut, wo vor kurzem noch zu bauen untersagt war, weil dort Wälder standen, Weideflächen ausgewiesen waren oder ein Naturschutzgebiet lag. Wer bauen will, lässt es brennen, wer viel bauen will, lässt vieles niederbrennen. Und nichts passiert, um das zu unterbinden.
So auch hier in Pylos, einer wunderschöne Gegend auf der südwestlichen Peloponnes, in der überwiegend Landwirtschaft betrieben wird und Tourismus bislang nur eine untergeordnete Rolle spielt. Pylos ist die Heimat des alten Nestor, der mit Odysseus und anderen Kumpanen zehn Jahre lang um die Eroberung Trojas kämpfte. In der Mythologie wird eine Höhle erwähnt, in welcher der Götterbote Hermes die Rinder versteckte, die er seinem Halbbruder Apoll gestohlen hatte, und die wir auf unseren Wanderungen immer aufsuchen. Endlose Sandstrände bestimmen die Küstenlandschaft, Oliven- und Gemüseanbau das Hinterland. Eine unter Naturschutz stehende Lagune in der Nähe der Bucht von Navarino ist eines der wichtigsten Zwischenstationen für Zugvögel aus dem Norden auf ihrem Weg nach Afrika. Eine Gegend, so ursprünglich, naturnah und unentdeckt wie keine andere im ganzen Mittelmeerraum.
Aber nicht mehr lange: Hier betreibt ein größenwahnsinnig gewordener Egomane, zufällig der größte und reichste Reeder Griechenlands, ein Projekt, bei dem man zunächst einmal fassungslos den Kopf schüttelt. Der Bauernsohn Vassilos Constantakopoulos, der aus de Nähe von Pylos stammt, als Matrose in die Welt auszog und als Reeder zu unermesslichem Reichtum kam, ist dabei, die Gegend und das Leben der Menschen hier grundlegend zu verändern. Geld hat er, die Macht hat er, beste Beziehungen hat er und willfährige Politiker sind auf seiner Seite. Sein Ziel: Die Gegend um Pylos in das größte Golfgebiet des Mittelmeerraumes zu verwandeln. Vier riesige Luxusressorts sind geplant - und das erste auch fast schon vollendet: Eine Golfanlage mit viertausend Betten in einem weiträumigen Areal von Luxushotels in 10 km Entfernung von Pylos wird nächstes Jahr eröffnet. Eineinhalb Kilometer von hier sind derzeit riesige Erarbeiten im Gange, um Golf
Hier kann nun der reich gewordene Bauernsohn aus dem ländlichen Süden Griechenlands der Welt zeigen, wozu er fähig ist. Jahrelang hatten sich Bauern, die ihr Land für die Ressorts und Golfplätze nicht an ihn verkaufen wollten, dagegen gestemmt, wurden unter Druck gesetzt, einige fürchteten um ihr Leben. Als Geld oder Druck nichts nützte und er nicht an alle Ländereien kam, verfiel er - wohl mit Hilfe seiner Politikerfreunde - auf die Idee, sein Golfprojekt zu einer EU-Maßnahme zur Stärkung "unterentwickelter Gebiete" zu machen. Denn nun brauchte er selbst das Land nicht mehr zu kaufen, nun wurden die Bauern mit Hilfe der EU enteignet. EU-Gelder fließen nun in Infrastrukturmaßnahmen wie den Straßenbau der "unterentwickelten" Gebiete, die man für den Tourismus nun besser erschließen muss.. Ein Naturschutzgebiet, das der neuen Trasse der Schnellstraße im Wege war, ist vor zwei Jahren abgebrannt. So mach
Grundwasserströme werden umgeleitet und ebenso Bäche. Regenwasser wird in einem künstlichen See gesammelt und fließt nicht mehr zu Tale, der Lagune mangelt es an Süßwasser, weil Niederschläge für die Begrünung der Rasen gesammelt werden. Ein einzigartiges Feuchtbiotop geht zugrunde. Bäume vertrocknen. Der Landwirtschaft fehlt das Wasser. Dabei gab es durchaus Stimmen, die genau davor gewarnt hatten, denn man kann leicht hochrechnen, wie viel natürliches Wasservorkommen eine Gegend bietet und wie viel pro Golfspieler benötigt wird. Bislang hat es gerade so zum Überleben der Landbevölkerung gereicht. Aber für zusätzliche 12 000 Menschen in Luxusvillen, mit ihrem immensen Verbrauch nicht nur an Brauchwasser, sondern zusätzlich noch zum Sprengen der Rasen? Die Katastrophe zeichnet sich bereits ab. Alles war und ist bekannt, und dennoch wurde und wird das Projekt durchgepeitscht. Alle großen Konzerne der Tourismusindust
Momentan läuft die Propagandamaschinerie an, in der ZEIT wurde das Projekt schon als "nachhaltig" gefeiert, weil ein paar Frösche im künstlichen See zu finden sind und das Brauchwasser recyclet wird. Weitere Promotionsartikel werden folgen, auf allen Reiseseiten nicht nur der deutschen Blätter. Wer Geld hat, hat auch die Macht. Die Umweltschützer Griechenlands haben sie definitiv nicht. Und die Menschen hier vom Lande, die wenig mit Tourismus, und schon gar nichts mit Golf zu tun haben, haben resigniert. Gleichzeitig vergeuden die Reichen und diejenigen, die glauben, dazugehören zu müssen, die lebenswichtigste Resource ihres Lebens, um unter der brennenden Sonne des Südens englischen Rasen spießen zu lassen. Dekadenter geht es nicht.
Wieso ich das schreibe? Weil ich gerade in Pylos bin und es wehtut zu sehen, wie sich das Paradies in ein paar Jahren vermutlich in eine Hölle verwandelt haben wird. Und weil ich mir einmal den Frust von der Seele schreiben musste!
Es gibt nämlich auch schöne Seiten Griechenlands, sehr schöne sogar! Deshalb kommen wir ja schließlich her! Zumindest so lange noch, wie die Golf-spielenden Zwölftausend noch nicht da sind.
Zum Beispiel ist es schön, dass der Reeder und die Großkonzerne noch nicht bestimmen, was in den Lokalen auf den Tisch kommt. So gibt es hier immer noch Tomaten, wie die Natur sie schuf. Wir essen Lamm vom Holzkohlengrill, Spanferkel aus dem Ofen, Tintenfische, Tsatziki und Auberginenmus. Wir trinken ungeschönten Wein, der keine EU-Vorschriften erfüllen muss und Ouzo vom Fass. Und verwenden ein Olivenöl, das besser ist als alles, was sonst auf der Welt aus dem grünen Gold hergestellt wird. Und im Hintergrund spielt leise - und je nach Laune des Wirtes auch lauter - Rembetikomusik. Manchmal zumindest. Aufmüpfig, rebellisch. Wie die griechische Jugend, die in diesem Frühjahr gegen ihre Chancenlosigkeit und das System auf die Straßen ging. Wir machen schöne Ausflüge zusammen, waren in Olympia, Methoni, Koroni, Messene und morgen fahren wir nach Mistras. Wir gehen zum Schwimmen in die schönsten Buchten und abends sitzen wir oft zusammen beim Wein. So w
Vom gelobten und gepriesenen Olivenöl aus Pylos bringe ich welches mit. Ich habe so viele Bitten, Bestellungen und Nachfragen von ehemaligen Mitreisenden für dieses wunderbare Öl beklommen, dass ich hoffentlich genügend für Euch gekauft habe. Ab dem 12.09. bin ich wieder im Lande, Ihr könnt Euer Öl dann im Büro in der Klarastraße abholen.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Aug. 2009 - Rundbrief Sommer 2009, dieses Mal vom Essen
Liebe Leute,
nachdem ich nun das ganze Frühjahr in Griechenland, Iran, Spanien und Portugal unterwegs sein konnte, finde ich es ausgesprochen schön, einmal ein paar Wochen am Stück in Freiburg zu verbringen.
Was ich dabei feststelle ist, dass wir hier im Stühlinger in Freiburg eine tolle Umgebung haben: Da sind zum Einen die Läden hier im Bereich der Klara- ,Guntram- und Egonstraße, zu denen wir eine schöne Nachbarschaft pflegen. Zum Anderen gibt es für mich als Gerne-Koch und Gutesser einen Erzeugermarkt, auf dem viele gute Bioprodukte zu finden sind! Gut essen und trinken kann man also auch hier, eine interessante Erfahrung für mich :-)
Der Markt hier im Stühlinger unter der Stadtbahnbrücke findet immer mittwochs und samstags vormittags statt. Und da gibt es wirklich alles, was es zum Essen braucht! Eine Salami vom Schaf beispielsweise, an der ich mich dumm und dämlich essen könnte.
Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern, Schafen, und Lämmern, die artgerecht gehalten werden und deren Aufzucht auch dafür sorgt, dass der Schwarzwald ist, was er is(s)t! Oder die Hunderttausend Kartoffelsorten, die Christa und Otmar Binder vom Lindenbrunnenhof in Forchheim anbieten. Okay, es sind keine Hunderttausend, aber sicher mehr, als jeder bestsortierte Supermarkt jemals bieten könnte. Oder "richtige" Tomaten mit Geschmack! Salate, Kräuter, Pfirsiche, Feigen, Beeren! Die vielen Käse aus regionaler BIo-Rohmilch! Oder unsere Blumenfrau mit ihren Sommersträußen, oder das Ape-Café, wo man sich stärken und "verschwätzen" kann. Es ist einfach nett hier - und gut, was es gibt und dass es das gibt! Stark für Bio-Produkte, regionale Vermarktung und gentechnikfreies Essen macht sich übrigens auch http://www.slowfood.de, eine Bewegung, der ich praktisch seit ihrer Gründung angehöre und die auch hier in Freiburg auch einen Ableger hat. Für unverzichtbar in Bezug auf unsere Ernährung halte ich auch die Seite: http://www.foodwatch.de/.
Wo unsere konventionell erzeugten Supermarktlebensmittel herkommen - und jetzt endlich mache ich Werbung für unsere Reisen - sehen wir, wenn wir im Herbst nach Andalusien fahren. Denn zwischen unseren Aufenthalten und Wanderungen in den Naturparks der Sierra de Cazorla, Grazalema und Cabo de Gata müssen wir zwangsläufig das Gebiet um Almeria passieren. Und selbst wenn wir es nicht passieren müssten, würde ich es nicht auslassen: Denn die Gegend von Almeria ist das Paradebeispiel schlechthin, wie Menschen in Form von Landbesitzern und Saatgutherstellern mit EU-Unterstützung unter dem Diktat der Supermarktketten für vermeintlich billig zu produzierendes Essen die Erde ruinieren. Über Hunderte von Kilometern mittlerweile bestimmen Plastikfolien das Landschaftsbild. Plastikfolien in den Ebenen, Plastikfolien aber auch in den Bergen, die für noch mehr Anbauflächen weggesprengt werden. Ein riesiger Landstrich in Folie verpackt, unter der Gemüse in Monokulturen produziert wird, das mit Hilfe von Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden und computergenau gesteuerten Nährstofflösungen die genormte, auf Drängen der Saatgutlobby vorgeschriebene und von den EU-Behörden abgesegnete Form erreicht.
Gemüse, das von illegal eingereisten und wie Sklaven lebenden Menschen bearbeitet und geerntet wird und in Form von bestrahltem, schnittfesten Wasser mit Duftstoffen besprüht, aber ohne jeden Geschmack bei uns im Supermarktregal landet. So geschmacklos wie die einst so gescholtenen Hollandtomaten. Was auch kein Wunder ist, denn es sind die gleichen Konzerne, die den Markt in Andalusien wie in Holland beherrschen und es sind die gleichen Sorten. Wenn Sie also mitkommen, dann laufen Sie Gefahr, dass Sie Supermarktgemüse mit anderen Augen betrachten - und ziemlich sicher nicht mehr ganz gedankenlos kaufen. Also Vorsicht, wir haben Sie gewarnt! Trotzdem oder gerade deswegen lohnt es sich mitzukommen, wenn wir im einsamen Hinterland Südspaniens auf alten Hirtenwegen zwischen weißen Dörfern unterwegs sind, Adler und Geier sichten, eine Rast unter alten Olivenbäumen einlegen, Bio-Produkte genießen, die es auch in Spanien gibt und unser Wasser aus klaren Quellen schöpfen. Denn Andalusien kann wunderschön sein. Wir kennen und zeigen Ihnen beides: das Schöne wie das Abstoßende. Wie das Leben nun mal sein kann. Andalusien Wanderreise mit Aufenthalt in Granada, Cazorla, Grazalema und San José 26.09. bis 10.10.
Gutes italienisches Essen und Trinken können wir jetzt bald wieder genießen auf den Touren, die Christoph Hennig für uns ausgearbeitet hat. Der preisgekrönte Autor vieler Italienreiseführer (u.a. "Cinque Terre" im Oase-Verlag, "Abruzzen" im Rotpunktverlag) hat für uns die Amalfi-, Cinque-Terre- und Abruzzenreisen ausgearbeitet, die jetzt im Spätsommer und Herbst stattfinden. Achtung: Es gibt nur noch wenige freie Plätze! Derzeit stellt Christoph Hennig für Avanti gerade ein Toskana/Elba-Programm für 2010 zusammen! Darauf bin ich gespannt und freue ich mich jetzt schon auf diese Tour. Näheres demnächst auf unserer Internetseite!
Auf dieser Internetseite sind übrigens schon recht viele Reisen des kommenden Jahres zu finden! Zwischen all den Mailandfahrten versteckt sind bereits große Touren nach Portugal, Libyen, in die Türkei, die Cinque Terre, nach Griechenland, Roses und Amalfi, und laufend kommen weitere Touren dazu. Es lohnt sich also, gelegentlich hineinzuschauen - und dann bald zu buchen!
Noch ein paar genussreiche Sommertage wünschen Ihnen Hans-Peter Christoph und das Avanti-Team
Avanti Aktuell - Newsletter 07-2009
Liebe Leute,
eine neue, im Avanti Programmheft deshalb nicht veröffentlichte Tour findet zum Ende der Sommerferien nach Amalfi statt. Wandern, kochen und ein wenig Italienisch lernen mit Gisela Plonka. Einzelheiten hier.
Ganz neu ist auch, dass wir in diesem Sommer ein paar besonders schöne Tagesausflüge für die Daheimgebliebenen anbieten, "Heimatkunde" in den Sommerferien sozusagen. Ein paar Touren ins Elsass zum Wandern und Picknicken und Faulenzen, oder um Colmar und Straßburg anzuschauen. Andere Fahrten bringen uns zum Baden an Seen und Flüssen in die Schweiz und an den Oberrhein. Los geht es am ersten Ferientag, und zwar am Donnerstag, den 30.07. mit einer leichten Wanderung bei Gerardmer und anschließendem Baden am See von Longemer jenseits des Col de la Schlucht im Elsass. Danach jeweils dienstags, donnerstags und sonntags zu wechselnden Zielen in der Regio. Genaueres demnächst!
Am Samstag, den 11. Juli möchten wir Euch ebenfalls wieder in den Stühlinger in Freiburg einladen. Um 13:30 Uhr beginnt eine Lesereise durch die Klara- und Egonstraße vor dem "Huitzilopochtli". Danach schließen sich weitere Lesungen von je ca. 5-8 Minuten in folgenden Läden an: Weinladen, Brillenladen, katzundmaus, Nicol Kaemmerer, Avanti, Inspiration, AKWABA, Powder & Outdoor Sports und Café Tonton.
Davor sind die Geschäfte ab 10 Uhr geöffnet und darüberhinaus bieten die Bauern und andere Händler wie jeden Samstag und Mittwoch auf dem Stühlinger-Bauernmarkt unter der Stadtbahnbrücke ihre Waren bis 13 Uhr an. Um ca. 16:30 Uhr findet dann beim "Café tonton" auf dem Lederleplatz die Abschlußlesung statt und anschließend stehen wir noch ein bisschen herum, unterhalten uns und trinken ein Gläschen Sekt. Also kommt!
Oder Ihr macht etwas völlig Anderes: Mit unseren Opern- und Festspielreisen setzen wir die langjährige Tradition von "röhm- events" fort: nach Verona und nach Bregenz fahren wir, auch nach Avenches in der Schweiz. Wunderbar ist die Reise in die Toskana zu den Puccini-Festspielen in Torre del Lago bei Lucca mit einem entspannten Rahmenprogramm.
Aufgepasst: Die Frühbucherpreise bei den folgenden großen Touren im Herbst laufen demnächst aus: Andalusien, Roses, Cinque Terre, Amalfi und Sorrent sowie Marokko! Wer sich bald entscheidet, kann bis zu 300 Euro sparen! Attraktive Frühbucherpreise gibt es übrigens bei allen unseren Reisen!
So viel für heute! Schöne Sommertage wünschen Euch