ADAC Busreisetest 2004: Avanti im Spitzenfeld! So wurden wir bewertet: 3 x sehr gut, 2 x gut, 1 x durchschnittlich: Gesamtnote "gut" für Avanti und Platz 4 von 37 durch den ADAC bundesweit anonym getesteten Busreisen. Dies ist das Ergebnis, das im ADAC Motorwelt Heft 10/04 veröffentlicht wurde. Den kompletten Bericht finden Sie auch hier: http://www.adac.de/ Eine schöne Bestätigung für unser Konzept und Ansporn, Manches noch besser zu machen.
„Wir können nur noch besser werden“ AVANTI-Busfahrer beim „Erlebnistraining“ des ADAC
Vier rote Busse, vier Berufsfahrer, drei Stunden Zeit: Das „Erlebnistraining“ auf dem ADAC-Übungsplatz in Breisach lässt nicht nur den Laien staunen. Auch die zum Test der neuen Technik eingeladenen, bewährten und mit den Straßen Westeuropas bestens bekannten Fahrer des Freiburger Busreiseunternehmens AVANTI waren sich mit dem Trainingsleiter Berthold Obser einig: „Entscheidend ist das eigene Aha-Erlebnis“.
Ein Erlebnis, das direkt denen zugute kommt, für die sich der ADAC und AVANTI ebenso engagieren wie der Verband WBO, dessen Gesandte Sabine Neumann-Braun begeistert auf die neuen Möglichkeiten reagierte – den Passagieren. Denn Busfahren ist ebenso sicher wie komfortabel.
„Erlebnistraining“ sagt in einem Wort, worum es geht: Training im Erleben. Denn eines ist schon längst sonnenklar: Der Mensch begreift am besten im eigenen Tun. Was man selbst erlebt, setzt sich gleichermaßen im geistigen und körperlichen fest. Auch klar, dass speziell Menschen, die täglich Menschen befördern, besonders von dem praxisorientierten Verkehrsschul-Programm profitieren. Das sind nicht nur Berufskraftfahrer und Buslenker, sondern auch Einsatzfahrer der Feuerwehr und anderer Sonderfahrzeuge.
Der computergesteuerte Parcours, den Sylvia Riedle, Hans Keck und Berthold Obser an diesem August-Morgen auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz in Breisach installiert haben, ist unaufwändig und überall einsatzbereit. Die Anlage misst nicht nur den Bremsweg in Abhängigkeit von der gefahrenen Geschwindigkeit, sie bietet auch eine neue Methode, den Sicherheitsabstand zwischen zwei in Fahrt befindlichen Fahrzeugen zu messen. Und – so ganz „nebenbei“ – werden auch Unsitten wie das Einhand-Fahren humorvoll thematisiert: „Einer hat den Schalthebel festgehalten, damit der nicht verloren geht.“ Drei prallvoll-interessante Stunden, die nicht nur Kür sein sollten, sondern gern absolvierte Pflicht.
Vor die Praxis hat der ADAC prägnant-einführende Worte von Sicherheits-Urgestein Berthold Obser gesetzt: Lässt sich „erst denken, dann lenken“ überhaupt trainieren? Führt ein verändertes Bewusstsein zu besserem Fahrverhalten? Welche Faktoren sind wichtig, wenn es um die tägliche Praxis geht? Wie lernen wir mit den ständig wachsenden Ablenkungen umzugehen?
Verkehrssicherheit als Lebensaufgabe
Berthold Obser engagiert sich seit über 40 Jahren für die Verkehrssicherheit – eine Lebensaufgabe, die er nicht nur als ehemals verantwortliches Vorstandsmitglied des „ADAC“ landesweit, sondern mittlerweile als Verantwortlicher der „Verkehrsfachschule Markdorf“ auch auf regionaler und lokaler Ebene imposant erfüllt. Sein Credo ist ebenso eingängig wie einleuchtend: „Wir müssen zu den Leuten kommen.“ Soll heißen: Trainings vor Ort sind das A und O jeglicher Schulung. Mobile Stationen, die realistisch demonstrieren, worauf es ankommt: Jede Technik ist nur so gut wie der Mensch, der sie nutzt.
Was bisher im Wortsinn zwar er-fahrbar, aber nicht beweisbar war, ist nun dank modernster technischer Möglichkeiten auch belegbar: Bremsweg ist nicht gleich Anhalteweg. Und das muss trainiert werden. Mit Sylvia Riedle und Hans Keck, hat Obser professionelle Partner gefunden. Die AVANTI-Fahrer wurden aufgrund ihres permanent guten Abschneidens bei den Fahrsicherheits-Trainings ausgewählt, das neue System zu testen.
Schwellbremsung statt Stotterbremsung
Gezieltes Anhalten ist eine Frage der Bremstechnik. Nicht nur das „Wann bremse ich?“ ist von Bedeutung, sondern speziell „Welche Bremsart wähle ich?“ führt zur Wahl zwischen Schwell-, Stotter- oder Zielbremsung.
Schwellbremsung? Eine progressive Bremsmethode, die vom Fahrer genau das erfordert, was „vorausschauendes Fahren“ bedeutet: Geschwindigkeit und Reaktionszeit anpassen, Situationen frühzeitig erkennen, Fuß vom Gas und das (bewusste) Spiel mit Kupplung und Bremse wie die Kenntnisse des ABS-Systems wirken zusammen, wenn eine sichere und zielgenaue Bremsung erforderlich ist.
Verblüffend dann der Reaktionszeit-Test: Wie lange braucht ein Fahrzeuglenker, um auf ein Signal zu reagieren? Eine ganze lange Sekunde! Und das, wo man doch auf das Lichtsignal vorbereitet war. Nachdenklich sind dabei alle geworden. Nachdenklichkeit könnte ein guter Ansatz sein, noch mehr zu trainieren, noch mehr daran zu arbeiten, dass das sicherste Verkehrsmittel, das es gibt – der Bus – noch sicherer werden kann. Die ökologisch und ökonomisch beste Fortbewegungsart ist der Bus schon längst…
Alles Training – so das Fazit nach drei spannenden Stunden – ist nur so gut wie der Mensch, der sich der Möglichkeiten bedient. Subjektive Faktoren wie körperliche und mentale Fitness, Ernährung, Schlaf, Erfahrung im Umgang mit dem Fahrzeug und den Witterungsverhältnissen sind nicht zu unterschätzende Faktoren im steten Bemühen um ein optimales Ergebnis.
Ein Ergebnis, das in erster Linie dem Fahrgast zugute kommt und damit ganz direkt auch dem Erfolg eines Unternehmens: „Es geht nicht um die Zeit, sondern um den Menschen“, bringt es Obser auf den Punkt. Ein Qualitätsbekenntnis, das ganz im Sinne der AVANTIs ist: Seit 15 Jahren bietet das Freiburger Busunternehmen höchste Leistung mit modernster Technik und bestens geschulten Fahrern zu moderaten Preisen.
„Man lernt nach einem solchen Training die Technik beherzter zu gebrauchen“, sagt AVANTI-Disponent Frank Römer auf Obsers Frage, was „alte Hasen wie die AVANTI-Fahrer“ denn noch hätten lernen können beim „Erlebnistraining“. Alain Lamy würde jedem, dem Menschen unterwegs anvertraut sind „eine solche Erfahrung wünschen“. Und Alex Zinser ist sich mit seinem Chef Hans-Peter Christoph einig: „Eine weitere gute Erfahrung: Wir können mit jedem Training nur noch besser werden.“
Kontakt: www.adac.de www.verkehrsfachschule-obser.de www.avantireisen.de Freiburg, 10. August 2006 KomText – Sigrid Hofmaier Kontakt: 0173/3149105, www.komtext.com
Sicherheit - Der Bus liegt an der Spitze
Reisende werden in Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs und in Reisebussen am sichersten befördert, sicherer als im PKW, Flugzeug oder mit dem Zug. Die Unfallstatistik spricht eine ganz deutliche Sprache.
Der Bus ist das sicherste Verkehrsmittel
Der Bus ist im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln am sichersten. Laut Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes ( mehr... ) ist nur in 1,5% aller Unfälle mit Personenschaden ein Businsasse beteiligt. Die Zahlen können das falsche Bild zur Bussicherheit zurechtrücken, das in der Öffentlichkeit aufgrund dramatischer Darstellungen von Busunglücken besteht.
Denn oft wird schon von einem "Busunglück" gesprochen, wenn ein PKW einen stehenden Bus rammt und im PKW Menschen verletzt werden.
Moderne Reisebusse verfügen über drei voneinander unabhängige Bremssysteme – einer Radbremse mit ABS, einer zusätzlich verstärkten Motorbremse sowie einer verschleißfreien Retarderbremse. Reisebusse sind mit Tempobegrenzern ausgestattet, die bei 100 km/h abriegeln. Im Gegensatz zum PKW werden Busse vierteljährlich vom TÜV, DEKRA oder anderen unabhängigen Sachverständigen überprüft und müssen darüber hinaus jährlich zur Haupt- und Bremsensonderuntersuchung.
Verkehrstote je Milliarde Personenkilometer im Jahre 2000 : Bus 0,12 Flugzeug 1,1 Bahn 3,28 PKW 8,76 (Quelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie-Verkehrsunfälle)
Der Omnibus erwies sich auch in den Jahren 2002 bis 2004 wieder als das sicherste Verkehrsmittel. Die neuesten amtlichen Statistiken weisen für das Jahr 2004 noch etwa 440.000 Verletzte bei Straßenverkehrsunfällen aus. Mit Abstand am wenigsten davon sassen in einem Bus. (Mehr...) Davon verunglückten nur noch 5.800 Menschen tödlich. Lediglich 16 Personen davon waren Businsassen. Hier finden Sie die Zahlen zu Verkehrstoten für 2002 bis 2004: mehr.... . Bahn- und Flugreisen zieht das Busforum in seinen Vergleich mit ein: hier ...
Was wir dafür tun
Die Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Mit Reisebussen der Marke Mercedes-Benz haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, Sie mit höchstem Komfort und maximaler passiver Sicherheit zu verwöhnen. So haben wir unsere Mercedes Reisebusse auf unsere Initiative hin bereits mit Sicherheitsgurten ausstatten lassen, bevor es zur Pflichtausstattung für Neufahrzeuge wurde.
Ebenso investieren wir in die Sicherheit, indem wir unsere Fahrer auf Fortbildungen und auf spezielle Fahrsicherheitstrainings schicken, z. B. auf dem Hockenheimring. Dort machen die Spezialisten von Mercedes unsere Fahrer mit Extremsituationen vertraut, die man nur auf abgesperrter Rennstrecke simulieren kann und somit sensibler für Gefahren. Denn der bessere Omnibusfahrer ist der, welcher nie in eine gefährliche Situation kommt.
Zu Ihrer Sicherheit haben wir Nachtfahrten aus unserem Reiseprogramm fast vollständig gestrichen. Wenn, dann führen wir Nachtfahrten nur mit einer Zwei-Fahrer-Besatzung durch, auch wenn nur einer ausreichend wäre, um dem Gesetz Genüge zu tun.
Ihr eigener Beitrag zur Sicherheit
• Bitte schnallen Sie sich immer an, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. • Das Handgepäck muss vor der Fahrt sicher in der dafür vorgesehenen Gepäckablage verstaut werden. Größere Gepäckstücke sind grundsätzlich im Gepäckraum des Busses mitzuführen. • Bitte halten Sie die Türen frei, sie dienen als Notausgänge. • Stehen und Umherlaufen im Bus während der Fahrt auf das unbedingt erforderliche Maß beschränken. • Es ist sicherer und hygienischer, die Bordtoilette nur im Sitzen zu benutzen. • Neben den Fensterscheiben befinden sich Nothämmer. Schlagen Sie damit im Falle des hoffentlich nie eintretenden Notfalls die Scheibe ein und drücken Sie das Glas heraus. Bei den in unseren Fahrzeugen vorhandenen Doppelscheiben müssen Sie den Vorgang wiederholen. • An den Ausstiegstüren befinden sich deutlich sichtbare Nothähne. Bei Gefahr sind diese in Pfeilrichtung zu drehen. Die Tür läßt sich danach von Hand aufstoßen. • Der Bus ist mit mindestens einem Feuerlöscher ausgestattet, der sich vorne beim Fahrer befindet. Falls Sie in einer Notfallsituation davon Gebrauch machen müssen, richten Sie die Düse direkt auf die Brandstelle. • Das Fahrzeug ist mit Verbandskästen ausgerüstet, die sich vorne beim Fahrer befinden, ebensso Warndreieck, Warnwesten und Warnlampen. • Bitte lassen Sie keine Wertgegenstände unbeaufsichtigt im Bus liegen. Bei Diebstahl, Beschädigung oder Verlust kann Avanti oder der Fahrer nicht haftbar gemacht werden. • Bitte beachten Sie, dass die Benutzung von Mobiltelefonen ebenso wie das Rauchen in unseren Bussen nicht gestattet ist.
|